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Der Zinssatz im Steuerschuldverhältnis

Eine Analyse des aktuellen Zinssatzes in § 238 AO unter ausführlicher Berücksichtigung der Historie der Verzinsung im Steuerschuldrecht

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Michael Dust

Die Verzinsung im Steuerschuldverhältnis erfolgt seit jeher mit einem Zinssatz von 6 %. Die Herkunft des Zinssatzes wurde praktisch nie hinterfragt. Seit sich das Zinsniveau an den Kapitalmärkten auf einem historischen Tiefstand befindet, mehrt sich jedoch Kritik an dem dazu vergleichsweise hohen Zinssatz. Der Band versucht, dieser Debatte ein Fundament zu geben. Dazu verfolgt der Autor die Verzinsung im Steuerschuldrecht ausführlich auf ihren historischen Ursprung zurück und setzt die Verzinsung erstmalig finanzmathematisch in Relation zu einer marktüblichen Verzinsung. Zudem stellt er ein Modell vor, um die Verhältnismäßigkeitsprüfung objektiv greifbar zu machen. Abschließend zeigt die Untersuchung umfassende Reformvorschläge für die steuerrechtlichen Zinsregelungen auf und bietet dazu eigens einen vollständigen Gesetzesentwurf (das Steuergirokonto).

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Abbildungsverzeichnis

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Abbildung 1: Langfristige Entwicklung der Anleihenerträge 1870–1897

Abbildung 2: Differenz zwischen dem Hypothekenzinssatz in Preußen und dem durchschnittlichen Ertrag sicherer Anleihen im Dt. Reich 1880–1897

Abbildung 3: Entwicklung der Zinssätze 1900–1912

Abbildung 4: Trend Diskontsatz 1870–1915

Abbildung 5: Trend Diskontsatz 1870–1915

Abbildung 6: Durchschnittlicher Zinsertrag sicherer Anleihen 1881–1915

Abbildung 7: Entwicklung der Zinssätze 1909–1918

Abbildung 8: Teufelskreis der sinkenden Steuermoral

Abbildung 9: Effektive Zinshöhe des Säumniszuschlages 1949–1961

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