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Disposition im Internationalen Erbrecht

Rechtswahl und parteiautonome Zuständigkeitsbestimmung nach der Europäischen Erbrechtsverordnung unter besonderer Berücksichtigung der beteiligten Interessen

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Valesca Tabea Profehsner

Das Buch widmet sich der Disposition im Internationalen Erbrecht. Nach einer historischen Skizzierung der Parteiautonomie erfolgt eine Betrachtung der Rechtswahl in Art. 22 EuErbVO für das Kollisionsrecht. In prozessrechtlicher Hinsicht erfasst der Band die parteiautonomen Zuständigkeitsbestimmungen in Art. 5 iVm. 7 lit. b, 7 lit. c und 9 EuErbVO. Ein besonderes Augenmerk ist auf den Gleichlauf von forum und ius gerichtet. Zur besseren Berücksichtigung der Interessen der beteiligten Parteien schlägt die Autorin vor, eine Rechtswahl zugunsten des Rechts des letzten gewöhnlichen Aufenthalts zuzulassen, die Ausweichklausel in Art. 21 Abs. 2 EuErbVO abzuschaffen und die parteiautonome Zuständigkeitsbestimmung zugunsten jedes Mitgliedstaats zu ermöglichen.

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Vorwort

Vorwort

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Diese Arbeit entstand während meiner Zeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für ausländisches und internationales Privat- und Wirtschaftsrecht der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Sie wurde im Sommersemester 2018 von der Juristischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität als Dissertation angenommen. Literatur und Rechtsprechung konnten bis einschließlich Oktober 2018 berücksichtigt werden.

Mein größter Dank gilt meinem hochverehrten Doktorvater Prof. Dr. Christoph A. Kern, LL.M. (Harvard). Durch die Mitarbeit an seinem Lehrstuhl durfte ich nicht nur fachlich sondern auch persönlich sehr viel von ihm lernen. Die familiäre Atmosphäre am Lehrstuhl hat die Arbeit dabei immer sehr angenehm gemacht. Als Betreuer meiner Arbeit stand seine Tür stets offen, um über Probleme und Fortschritte der Arbeit zu diskutieren. Hierfür bin ich ihm außerordentlich dankbar. Durch seine freundliche und bodenständige Art wird er mir immer ein Vorbild bleiben.

Außerdem danke ich Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Erik Jayme, LL.M. (Berkley) für die rasche Erstellung des Zweitgutachtens und die Aufnahme in diese Schriftenreihe. Vor allem durch seine Vorlesung „Internationales Familien- und Erbrecht“ wurde mein Interesse am Internationalen Erbrecht geweckt. Herrn Prof. Dr. Marc-Philippe Weller danke ich für die Übernahme des Prüfungsvorsitzes in der Disputation.

Im Rahmen des Stipendiums der Partnerschaft der Juristischen Fakultäten der Universitäten Montpellier und Heidelberg durfte ich einen Forschungsaufenthalt am Laboratoire de droit privé in Montpellier verbringen. Auch hierfür möchte ich meinen Dank aussprechen.

Die...

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