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Jesus, Hauptdarsteller Gottes?

Inszenierung als Schlüssel für einen vernunftgemäßen Glauben

Eberhard Martin Pausch

Der Mensch Jesus kann verstanden werden als Gottes Hauptdarsteller in dem Theaterstück, das Weltgeschichte heißt. Das ist die These dieses Buches. Es gibt historische Indizien dafür, dass er sich selbst so sah, etwa die Nähe der Stadt Nazareth zum antiken Theater in Sepphoris. Die These lässt sich jedoch vor allem semiotisch begründen, wenn man die Person Jesu als ein mehrdimensionales Zeichen versteht. Jesus und seine Jüngerinnen und Jünger machten Glaube, Hoffnung und Liebe als Grunddimensionen menschlicher Existenz sichtbar. Wer ihm nachfolgt, lebt ebenfalls in diesen Dimensionen und erkennt Gott als den Regisseur der Geschichte an. Dessen Hauptdarsteller Jesus ist auch heute noch leibhaft erfahrbar, unter anderem im Leben der Glaubenden und im Geschehen von Gottesdienst und Abendmahl.

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Kurzbiographie des Autors

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Dr. Eberhard Martin Pausch, geboren 5.1.1961 in Frankfurt am Main, verheiratet, zwei erwachsene Söhne. Eberhard Pausch ist evangelischer Theologe, er wurde 1993 an der Philipps-Universität Marburg/Lahn bei Wilfried Härle mit einer Arbeit über den Begriff der Wahrheit bei Martin Heidegger und Rudolf Bultmann promoviert. Von 1992 bis 2000 war er Gemeindepfarrer in Frankfurt am Mai. Von 2000 bis 2012 arbeitete er als Oberkirchenrat im Kirchenamt der EKD in Hannover und war zuständig für Fragen öffentlicher Verantwortung der Kirche (Frieden, Demokratie, kirchliche Zeitgeschichte). Von 2012 bis 2016 war er in der Kirchenverwaltung der EKHN als Beauftragter seiner Kirche für die Reformationsdekade tätig. Seit 1.11.2016 ist er Studienleiter für Religion und Politik in der Evangelischen Akademie Frankfurt. Seine Themenfelder sind: Öffentliche Theologie, Friedensethik und Friedenspolitik, Stärkung der Demokratie, jüdisch-christlicher Dialog, Trialog der Religionen.←141 | 142→

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