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Applied Interdisciplinary Peirce Studies

Series:

Edited By Elize Bisanz

The volume focuses on the application of Peirce’s semeiotic as a methodological tool to establish a common field for interdisciplinary research. Contributors from the fields of biology, architecture, logic, esthetics and neuroscience, among others, work on diverse research problems, unified by the idea of transcending the dyadic limitations of disciplinary restrictions and applying Peirce’s triadic method, and the structure and process of sign relations of the particular problem that has to be solved. The result is an invigorating example of methodological plasticity wherein the reader acquires an understanding of scientific observation within the complex universe of semeiosis relations.

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Zum Mehrwert der Semiotik nach Ch.S. Peirce für die heutige Linguistik (Anna Kapuścińska)

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Anna Kapuścińska

Zum Mehrwert der Semiotik nach Ch.S. Peirce für die heutige Linguistik

Abstract: Der Beitrag ist den Verdiensten der semiotischen Theorie von Charles Sanders Peirce und seinen Nachfolgern um die heutige Semiotik gewidmet. Auch (oder vielleicht umso mehr) aus der Perspektive der Sprachwissenschaft lassen sich sehr deutlich die methodologischen Probleme der strukturalistischen Semiologie bei der Betrachtung sprachlicher Zeichen, die auf das zum großen Teil reduktionistische Zwei-Welten-Modell basiert, und konsequenterweise die Vorteile der peirceschen Sichtweise anzeigen. Um nur den wahrscheinlich besonders prägnanten Vorteil anzuführen, befreit sie das Zeichen von dem Duktus der doppelten Gliederung, was zur Eröffnung der sonst hermetischen Sprachwissenschaft auf die anderen (nicht-linguistischen) Bereiche der Semiotik führt. Dank dessen wird die Position der Semiotik als einer Dachdisziplin, auch für die Sprachwissenschaft, bestätigt. Dadurch gilt sie als nur eine von mehreren, prinzipiell gleichrangigen semiotischen Subdisziplinen, die sich im Unterschied zu den anderen, mit sprachlichen Zeichen befasst. Dies beschränkt die aus der peirceschen Perspektive völlig unerklärten Ansprüche der Sprachwissenschaft, als eine Disziplin zu gelten, die die „Zeichen par Exzellenz“ beschreibt und die Zeichenhaftigkeit nur solchen nichtsprachlichen Einheiten zuzusprechen, die strukturell gesehen, den sprachlichen Zeichen ähneln. Stattdessen wird dadurch eine respektvolle interdisziplinäre Zusammenarbeit der Sprachwissenschaft mit anderen Teilen der Semiotik begünstigt. In dem folgenden Kapitel werden an konkreten Beispielen die Anwendungsmöglichkeiten des semiologischen und semiotischen Ansatzes zur Analyse der heutigen, zum großen Teil sprachlichen massenmedialen Kommunikation veranschaulicht und verglichen,...

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