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Poetische Vereinnahmung gelehrten Wissens bei Konrad von Würzburg, Frauenlob und Heinrich von Mügeln

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Florian Führen

Der Band widmet sich der dichterischen Weiterverarbeitung von Fachvokabular und wissenschaftlichen Modellen. Hierzu vergleicht der Autor drei Dichter des Spätmittelalters, die zunehmend ihre Texte mit Fachwissen anreichern und als Blümer oder Meister nicht hinreichend erfasst sind. Um die Ergebnisse der interdisziplinären Analysen nicht einem neuen Fachbegriff unterordnen zu müssen, wendet er Ansätze aus der Motiv- und Überlieferungsanalyse mit Wissenschaftsgeschichte und Rhetorik überschneidend an, ohne die Ergebnisse anschließend künstlich zu synthetisieren. Das Buch soll somit helfen, die Autoren vor dem Hintergrund ihrer fachwissenschaftlichen Vorbildung zu betrachten und auf Probleme der Gattungstheorie hinzuweisen, die diese Grauzone bislang nicht begrifflich fassen kann.

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Vorwort

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Die vorliegende Arbeit wurde 2018 von der Philosophischen Fakultät der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen als Dissertation angenommen und anschließend für die Drucklegung in Teilen überarbeitet und durch ein Register ergänzt.

Zunächst danke ich meiner Erstbetreuerin, Professor Dr. Silvia Schmitz, für die Anregung zum Thema sowie für dessen mannigfache Weiterentwicklung. Die zahlreichen Gespräche werden mir immer als bereichernder Austausch in Erinnerung bleiben. Auch die im Rahmen von Gastvorträgen und Konferenzen gewonnenen Eindrücke und Erfahrungen betrachte ich als großen Gewinn.

Ebenso gilt mein Dank Professor Dr. Thomas Bein, meinem Zweitgutachter, für die hilfsbereite Betreuung und konstruktive Kritik, die vielzähligen interdisziplinären Ansätzen mehr Kontur gab.

Auch wenn man die Arbeit alleine verfasst, wäre ihre Fertigstellung doch ohne Anregung und Unterstützung von außen undenkbar. Deshalb werde ich immer gerne an wertvolle Diskussionen, vor allem aber an die angenehme Zusammenarbeit am Lehrstuhl für Ältere Deutsche Literatur mit Privatdozentin Dr. Rachel Raumann, Dr. Jens Burkert und Stefan Voßen zurückdenken.

Gleiches gilt für Dr. Sebastian Heuer, Sarah Aubel und Lynn Wellens, die meine Arbeit gewissenhaft lektoriert haben und sich in dem Zuge mit so manchem wissenschaftshistorischen Kuriosum auseinandersetzen mussten. Einen fundierten musikhistorischen Blick auf mein Thema habe ich Thomas Preuth zu verdanken.

Für Hilfe bei bürokratischen Angelegenheiten sowie für moralische Unterstützung möchte ich mich ganz herzlich bei...

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