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Pius XII. und die Deportation der Juden Roms

Klaus Kühlwein

Kein anderes Ereignis im Zweiten Weltkrieg hat Pius XII. so herausgefordert wie die SS-Judenaktion unter seinem Fenster. Was damals geschah, verdichtet die ganze Problematik um das Schweigen des Papstes. Historisch ist umstritten, was Papst Pius unternommen hat, um die Juden Roms zu retten, welchen Zwängen er unterworfen war und was er über das Schicksal deportierter Juden wusste.

Anhand zahlreicher Dokumente und Zeugenaussagen rekonstruiert die Studie die Vorgänge rund um die Razzia auf verschiedenen Ebenen. Sie fragt nach dem Kenntnisstand Pius XII. über die NS-Judenvernichtung und analysiert den Konflikt zwischen güterabwägendem Schweigen und Protest aus Gewissensgründen.

Das Ergebnis wirft neues Licht auf die Rolle Pius XII. im Herbst 1943.

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Quellenverzeichnis

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Veröffentlichte Dokumenteneditionen

Acta Apostolicae Sedis. Commentarium officiale, Città del Vaticano, ab 1909.

Actes et documents du Saint Sièges relatifs à la Secondes Guerre mondiale, hrsg. v. Pierre Blet, Robert Graham, Angelo Martini, Burkhart Schneider, 11 Bde., Città del Vaticano 1965–81.

Akten zur deutschen auswärtigen Politik, hrsg. von Bußmann, W. u.a., Serie E: 1941–1945.

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