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Germanistische Diskurs- und Praxisfelder in Mittelosteuropa

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Edited By Annegret Middeke, Doris Sava and Ellen Tichy

Deutsch hat in den Ländern Mittel- und Osteuropas eine lange Tradition. Von der Bedeutung des Deutschen als Fremdsprache in dieser Region ausgehend, zeigt der Sammelband die Ausgestaltung der Deutschlehreraus- und -fortbildung an den Hochschulen in Mittelosteuropa, mögliche Berufsfelder sowie die Motivation des institutionalisierten Deutscherwerbs auf, um das gegenwärtige internationale Profil dieses Faches zu beleuchten. Dabei werden auch curriculare Entwicklungen, aktuelle Herausforderungen und Chancen erfasst, die den Wandel des fachlichen Selbstverständnisses dokumentieren, der eine inhaltliche Neuorientierung des Germanistik-Studiums unumgänglich macht.

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Vorwort

Vorwort

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Ausgehend von der Rolle des Deutschen als Fremdsprache an (Hoch-)Schulen und Universitäten in Mittel- und Südosteuropa und den Anforderungen des Wirtschaftssektors in dieser Region, fokussiert vorliegender Sammelband vornehmlich auf bildungspolitische und curriculare Wandlungsprozesse wie die zunehmend praxisorientierte Ausrichtung diverser Studiengänge und die konzeptionelle Umgestaltung der Deutschlehreraus- und -fortbildung. So wird in den einzelnen Beiträgen erneut die Frage nach einer effektiven Vermittlung von berufsorientierten Qualifikationen im Zuge der durch die Bologna-Reform ausgelösten Veränderungen gestellt, was auch eine Reflexion der neuen Ansätze in der (studienbegleitenden) Fremdsprachenvermittlung und im Erwerb von Deutsch als Fach- und Berufssprache notwendig macht.

Mit seinen vier Themenbereichen (1) Geschichte und Zukunft des Faches, (2) fachliches Selbstverständnis, fachliche Inhalte und Studiengangsformate, (3) Lehreraus- und -fortbildung und (4) Interdisziplinarität, Berufsbezug und Berufsperspektiven deckt der vorliegende Sammelband ein breites Diskursspektrum an Herausforderungen und aktuellen Entwicklungen in den internationalen Germanistiken in den ersten zwei Dekaden des neuen Jahrtausends ab.

Die 17 Beiträge des Sammelbandes Germanistische Diskurs- und Praxisfelder in Mittel- und Südosteuropa gehen dabei multiperspektivisch und weitgehend empiriebasiert auf die konkrete Situation der Germanistik und der Fremdsprache Deutsch an (Hoch-)Schulen und Universitäten in dieser Region ein, um den Wandel des Faches und den veränderten Status von Deutsch zu dokumentieren. Hierbei werden zum einen die Profile des Arbeitsmarktes und der gegenwärtigen Studienangebote umfassend umrissen, die durch Internationalisierung und Globalisierung den Studienabgängern erweiterte Berufsmöglichkeiten eröffnen (wollen). Zum anderen müssen sich...

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