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Das griechische Immobilienrecht

Eine rechtsvergleichende Darstellung in Bezug auf das deutsche Recht

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Panagiotis Kabolis

Das griechische Grundstücksrecht befindet sich heute im Umbruch. Vor allem führt die Einführung des Grundbuchsystems in Griechenland grundlegende Änderungen im veralteten Corpus des Sachenrechts mit positiven Auswirkungen auf die Rechtssicherheit herbei. Zugleich ist dies mit einer ganzen Reihe von neuen Rechtsinstituten und Herausforderungen verbunden, die die griechische Rechtsordnung zu bewältigen hat. Dieses Buch liefert eine Darstellung des modernen griechischen Sachenrechts der Immobilien auf neuestem Stand. Es befasst sich mit der Entwicklung und der Funktion der Rechtsinstitute betreffend die Begründung, Übertragung und Belastung von dinglichen Rechten an Grundstücken durch eine dialektische Gegenüberstellung der griechischen und der deutschen Vorschriften, so dass sich dem ausländischen Rechtsanwender eine gründliche theoretische wie auch praktische Einsicht in das Thema eröffnet.

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Kapitel XI – Die Hypothek

Kapitel XI – Die Hypothek

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Art. 1257 Begriff

An einem fremden Grundstück kann eine Hypothek als dingliches Recht zur Sicherung einer Forderung durch bevorzugte Befriedigung des Gläubigers aus der Sache bestellt werden.

Art. 1258 Bestehen einer Forderung

Die Hypothek ist ein akzessorisches Recht und kann auch für eine künftige oder eine bedingte Forderung erworben werden.

Art. 1259 Zur Bestellung einer Hypothek geeignete Grundstücke

Die Hypothek kann nur an Grundstücken bestellt werden, die veräußert werden können, wie auch am Nießbrauch an solchen Grundstücken für die Zeit seiner Dauer.

Art. 1260 Bedingungen für den Erwerb einer Hypothek

Zum Erwerb einer Hypothek ist ein Titel, welcher das Hypothekenrecht begründet, und die Eintragung in das Hypothekenbuch erforderlich.

Art. 1261 Titel

Titel, welche das Recht zum Hypothekenerwerb begründen, sind das Gesetz, die gerichtliche Entscheidung und der Privatwille.

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