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Sängerliebe – Sängerkrieg

Lyrische Narrative im ästhetischen Gedächtnis des Mittelalters und der Neuzeit

Edited By Nikolas Immer and Cordula Kropik

Geschichten über die Liebe und den Streit mittelalterlicher Sänger haben eine lange Tradition. So berichten Dichter vom Mittelalter bis in die Gegenwart vom Tannhäuser im Venusberg, von Meistersängern in- und außerhalb Nürnbergs oder vom Sängerkrieg auf der Wartburg. Imaginationen lyrischer Handlungs- und Lebensweisen verdichten sich dabei zu einer spezifisch selbstbezogenen Reflexion über Kunst. Die Frage, inwiefern darin zugleich ein Phänomen ästhetischer Gedächtnisbildung vorliegt, bildet den Gegenstand des Sammelbandes. Er spannt den Bogen von den mittelalterlichen Textzeugen hin zu neuzeitlichen Adaptionen von der Romantik bis in die Postmoderne.

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Cord-Friedrich Berghahn, Dr. phil., ist apl. Professor für Neuere deutsche Literatur und Kulturwissenschaften an der Technischen Universität Braunschweig und Präsident der Lessing-Akademie Wolfenbüttel. Forschungsschwerpunkte historisch: Deutsch-jüdische Literatur und Kultur; Literatur der Klassik und Romantik; Ästhetik und Poetik der Klassischen Moderne. Forschungsgebiete systematisch: Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft; Musik und Text; Literaturvermittlung in schulischen und außerschulischen Kontexten. – Aktuelle Publikationen: Wilhelm von Humboldt-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung (erscheint 2019); „Töne in der Musik sind keine Zeichen“. Lessing und die Musik (2018, 2. Auflage); Justus Friedrich Wilhelm Zachariä. Beiträge zu Leben und Werk (2018, hrsg. mit Gerd Biegel und Till Kinzel).

Markus Greulich, Dr. phil., ist wissenschaftlicher Assistent am Institut für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaften der Universität Paderborn. Forschungsschwerpunkte: Deutsche Literatur des 12. bis 15. Jahrhunderts, Narratologie, Intertextualitätstheorie, vormoderne Medialität, Geschlechterforschung. – Aktuelle Publikationen: Stimme und Ort. Narratologische Studien zu Heinrich von Veldeke, Hartmann von Aue und Wolfram von Eschenbach (2018); Räume der Artifizialität. Raum und Struktur im ‚Rosengarten A‘. In: Anne-Kathrin Federow / Kay Malcher / Marina Münkler (Hrsg.): Brüchige Helden – Brüchiges Erzählen. Mittelhochdeutsche Heldenepik aus narratologischer Sicht (2017).

Jens Haustein, Dr. phil., ist Professor für germanistische Mediävistik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena; Mitglied der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig und der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen; Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Wartburg-Gesellschaft. Forschungsschwerpunkte: Lyrik des Hoch- und Spätmittelalters, geistliche Prosa des Spätmittelalters, Lexikographie...

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