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Die Parteiautonomie im europäischen Erbrecht

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Teresa Puig Stoltenberg

Welches Recht auf einen grenzüberschreitenden Erbfall Anwendung findet, richtet sich seit dem 17.08.2015 nach den Vorschriften der europäischen Erbrechtsverordnung. Nach ihr wird in der Regel objektiv an das Recht des letzten gewöhnlichen Aufenthalts des Erblassers angeknüpft. Doch auch das Institut der Rechtswahl hat den Weg in die Verordnung gefunden. Im ersten Kapitel befasst sich die Autorin mit der Parteiautonomie im europäischen Erbkollisionsrecht vor Anwendung der Erbrechtsverordnung. Im zweiten Kapitel untersucht sie die in Art. 22 EU-ErbVO enthaltene «professio iuris» und hebt ihre Schranken  «de lege lata» hervor. Im dritten und letzten Kapitel geht sie auf die Suche nach den Erweiterungsmöglichkeiten der erbrechtlichen Rechtswahl «de lege ferenda» und plädiert für die Zulassung eines offenen Katalogs an wählbaren Rechten (auch zugunsten einzelner Vermögenswerte).

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Vorwort und Danksagung

Vorwort und Danksagung

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Diese Dissertation wurde im Wintersemester 2018/19 von der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg angenommen. Sie beinhaltet im Wesentlichen den Stand der Veröffentlichungen bis Oktober 2018, zum Teil auch bis April 2019.

Mein größter Dank gilt meinem Doktorvater, Herrn Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Jürgen Basedow, der mich nach meiner Magisterarbeit dazu ermutigt hat, eine Doktorarbeit zu schreiben. Ohne seinen Anstoß wäre dieses Werk nicht entstanden. Für die Erstellung des Zweitgutachtens möchte ich mich bei Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Marian Paschke bedanken.

Den Professoren Jesús Gómez Taboada und Jorge Luis Collantes González bin ich sehr dankbar, dass sie während meines Jurastudiums an der Universitat Internacional de Catalunya ein Interesse an internationalen Erbfällen in mir weckten. Professor Gómez Taboada danke ich insbesondere dafür, dass er mir bereits im Jahr 2012 das Buch „La professio iuris sucesoria“ von seinem Freund Josep M. Fontanellas Morell schenkte. Wie von ihm richtig vermutet, hat das Werk mich tatsächlich erst ein paar Jahre später in seinen Bann gezogen. Dafür dann aber richtig.

Die Arbeit entstand während meiner Tätigkeit als wissenschaftliche Assistentin am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht. Einen besseren Ort hätte ich mir für die Recherche nicht vorstellen können. Ich betrachte es als ein Privileg, Zugang zur Institutsbibliothek, die eine der weltweit umfangreichsten Sammlungen zum internationalen Privatrecht und zu ausländischen...

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