Show Less
Restricted access

Vom Gipfel der Alpen… Schweizer Drama und Theater im 20. und 21. Jahrhundert

Series:

Edited By Karolina Sidowska and Monika Wąsik

Das Ziel dieses Buches ist in erster Linie die Popularisierung dieser Schweizer Theaterautoren, die – mit Ausnahme vielleicht von Lukas Bärfuss – im polnischen sowie europäischen Umfeld wenig bekannt oder gar unbekannt sind, wie Mathias Zschokke, Thomas Hürlimann, Lukas Linder, etc. Bei manchen von ihnen steht das politische und soziale Engagement deutlich im Fokus (Albert Ehrismann, Urs Widmer, Milo Rau). Darüber hinaus wird aus heutiger Perspektive der Literaturkanon, d.h. das Œuvre von Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt, neu gelesen und reinterpretiert. Nicht zuletzt finden hier auch einige Aspekte der Organisation des Theatersystems in der Schweiz, wie z.B. die Förderungsmaßnahmen für junge AutorInnen oder das gegenwärtige Puppentheater, eine Beleuchtung. 

Show Summary Details
Restricted access

Einführung

Einführung

Extract

zu weiteren Analysen des Werkes von Lukas Bärfuss dienen, des bedeutendsten Vertreters des zeitgenössischen Theaters in der Schweiz. Der Band beinhaltet insgesamt vier Texte, die verschiedene Aspekte von Bärfuss’ Stücken beleuchten: Der Artikel von Joanna Jabłkowska ist ein Versuch der Re-Interpretation seiner Dramen vor dem politischen Hintergrund, Anna Kowalewska konfrontiert Bärfuss’ Texte mit den Thesen Michel Foucaults und in den Beiträgen von Barbara Pogonowska und Paulina Kobus wird das Drama Alices Reise in die Schweiz einer gründlichen Untersuchung unterzogen.

Politische Themen, die in den erwähnten Texten vorkommen, finden eine Erweiterung in den Beiträgen von Ewa Mazurkiewicz, Dorota Sośnicka und Robert Rduch. Ihre AutorInnen stellen das schweizerische Drama aus der Perspektive der politisch engagierten Künstler dar (wie Urs Widmer und Albert Ehrismann), aber sie zeigen auch ein breites Spektrum der Schweizer Dramaturgie, indem – wie eben bei Ewa Mazurkiewicz – auf die bisher in der Fachliteratur kaum berücksichtigte Reichweite der Schweizer Texte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts hingewiesen wird. Auch Dariusz Komorowski und Joanna Firaza machen auf die Dramaturgen aufmerksam, deren Stücke in der letzten Zeit seltener in Theater Repertoires auftauchen; im ersten Fall geht es um Matthias Zschokke, bei dem Komorowski einen Dialog mit der theatralischen Tradition und konkret mit Lessings Konzepten bemerkt, im zweiten um satirisch-apokalyptische Visionen Thomas Hürlimanns. Vor diesem Hintergrund zeichnet sich der Artikel von Ján Jambor aus: eine akribische Analyse des Hörspiels Peter Stamms mit Rückblick...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.