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Der Massenmensch zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Ein diskursgeschichtlicher Vergleich zur deutschen und spanischen Literatur

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Charlotte Jestaedt

Die Studie befasst sich mit der Frage, welche Wissensstrukturen in Bezug auf das Phänomen der Masse in Deutschland und Spanien vor den faschistischen Regimes präsent waren. Mit ihrer diskursanalytisch und komparatistisch angelegten Untersuchung zeigt die Autorin, dass die Spannungen zwischen Individuum und Masse sowohl für den wissenschaftlichen als auch für den literarischen Diskurs konstitutiv waren. Sie arbeitet die Querbezüge zwischen der Masse-Semantik in theoretischen Texten und in Kriegs- und Großstadtromanen heraus. Dabei rücken kulturraumübergreifende und kulturraumspezifische Ausprägungen sowie die Frage nach einem möglichen transnationalen spanisch-deutschen Diskurs in den Blick

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Inhaltsverzeichnis

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I. Einleitung: Die Masse im beginnenden 20. Jahrhundert

II. Historische Diskursmotoren: Die wirtschaftliche, kulturelle, soziale und politische Entwicklung in Deutschland und Spanien (1900–1933/1939)

III. Masse und Individuum im wissenschaftlichen Diskurs

1. Einleitung: Die Thematisierung in den Wissenschaften

2. Die Kulturkrise der Moderne: Die Masse als neues quantitatives Phänomen und überindividueller Akteur

2.1 Die Masse als Inhaberin der sozialen Macht und Urheberin der Krise (Le Bon, Ortega y Gasset)

2.2 Das kapitalistische Wirtschaftssystem als Unterdrücker der Masse und Urheber der Krise (Kracauer)

3. Kulturkritische Typologisierung der Masse: Merkmale eines qualitativen Phänomens

3.1 Atavismus, Regression zur Triebhaftigkeit, Verstandesarmut und Kulturlosigkeit

3.2 Folgsamkeit, Trägheit und Rebellion (Le Bon, Ortega y Gasset)

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