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Wissenskommunikation im Web

Sprachwissenschaftliche Perspektiven und Analysen

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Edited By Katrin Beckers and Marvin Wassermann

Für die individuelle und gesamtgesellschaftliche Wissenskommunikation, d.h. den kommunikativ vermittelten Transfer sprachlich gefassten Wissens, haben sich durch die allumfassende Digitalisierung die Bedingungsgefüge in vielfacher Hinsicht verändert. Neue technisch-mediale Rahmenbedingungen, diversifizierte und flexibilisierte Textsorten und Interaktionstypen sowie undurchsichtige Akteurs-Konstellationen lassen eine ganze Reihe neuer wissenskommunikativer Erscheinungsformen entstehen, die trotz ihrer großen alltäglichen Bedeutung erst in Ansätzen beschrieben sind. Der Sammelband dokumentiert sprach- und transferwissenschaftliche Perspektiven auf diesen multidisziplinär im Fokus stehenden Gegenstandsbereich.

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Christian Efing & Paweł Szerszeń: Berufliche und betriebliche Wissenskommunikation in digitalen Medien

Berufliche und betriebliche

Wissenskommunikation in digitalen Medien

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Christian Efing & Paweł Szerszeń

Abstract: The paper focuses on profession-oriented new media-based forms of knowledge transfer. Highlighting professional and technical language aspects, it will consider four different tools. The analysis of the corpora leads to statements about the respective design of digital knowledge transfer in professional contexts, in particular training and further education.

Bereits 2001, als die heute üblich gewordenen Möglichkeiten des Web- und Smartphone-basierten Wissenstransfers noch gar nicht im aktuellen Ausmaß existierten, hob Wermuth die „ungeheure[n]; Potenziale” (2001: 12) des E-Learnings bzw. Computer-Based Trainings (CBT1) im Bereich der Wirtschaft hervor; immer mehr Unternehmen würden „die Möglichkeiten und die Chancen, die sich im Bereich des E-Learnings bieten”, erkennen (ebd.). 2010 berichteten Meier/Willer bereits, dass viele große

„Unternehmen wie BASF, BMW, Beiersdorf, Henkel, MAN, Münchner Rück oder VW […] Intranetplattformen geschaffen [haben], um vorhandenes Wissen effektiver zu nutzen, den Zugriff auf Wissen zu erleichtern, Experten zu identifizieren und Wissen kostengünstiger im Konzern zu verteilen“ (Meier/Willer 2010: 3).

2014 dann führte das Essener MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung in Kooperation mit der Haufe Akademie eine repräsentative Studie unter rund 95 kleinen und mittleren sowie 98 Großunternehmen in Deutschland durch (MMB/Haufe Akademie o.J.). Diese wurden befragt, ob sie E-Learning zur Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nutzen. Die Befragung ergab, dass rund 55% der KMU (66% der Großunternehmen) E-Learning-Angebote bereits implementiert haben, rund 17% (22%) planen dies in den nächsten...

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