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Ingenieure auf der Leinwand

Technische Visionen und Ordnungsvorstellungen im deutschen Zukunftsfilm der 1930er Jahre

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Anke Woschech

Zu Beginn der 1930er Jahre tauchten im bis dato expressionistisch geprägten deutschen Zukunftsfilm vermehrt Ingenieure auf, die als Helden technischer Großprojekte einem vordergründigen Fortschrittsoptimismus frönten. Dabei verwiesen diese Filmfiguren auf Ordnungsvorstellungen, die technokratische bis völkische Lösungen der zeitgenössisch virulenten Frage nach dem Konflikt von Kapital und Arbeit bemühten. In einem technikhistorischen Zugriff auf cineastische vergangene Zukünfte sowie unter Anwendung des Konzepts der hegemonialen Männlichkeit analysiert die Autorin die filmische Inszenierung von Ingenieuren und Technik. Sie zeigt auf, dass sich diese Filme als (Zerr-)Spiegel einer zentralen Konfliktlinie der industriellen Klassengesellschaft der Zwischenkriegszeit verstehen lassen.

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Inhalt

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1. Einleitung

1.1 Untersuchungsgegenstand und Fragestellung

1.2 Forschungsstand

1.3 Konzeptioneller Rahmen und Aufbau der Arbeit

2. Auf der Suche nach dem „Neuen Menschen“: F.P.1 antwortet nicht (1932)

2.1 „Luftfahrt ist not!“ – Möglichkeiten und Visionen des Transozeanflugs um 1930

2.2 Die Realisierung künstlicher Inseln in F.P.1 antwortet nicht

2.3 „Eine Sinfonie aus Stahl und Eisen“: Ton und Technikdarstellung

2.4 Narrationen des Fliegers und des Ingenieurs, oder: Wer ist der Neue Mensch?

2.5 Exkurs: Calling the German Nation? – (Secrets of) F.P.1

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