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Grenzen des Wachstums

Eine Annäherung in 16 Essays

Edited By Andreas Koch and Martina Winkler

Die aktuellen Debatten zeigen, wie schwierig es ist, Grenzen zu ziehen und Grenzwerte festzulegen. Ohne Grenzen jedoch, fehlen uns Orientierung und Positionierung. Viele Grenzen unseres alltäglichen Lebens sind nicht von Natur aus vorgegeben, sie unterliegen vielmehr einem aktiven und partizipativen Aushandlungsprozess. Die Schwierigkeit der Grenzziehung zeigt sich vor allem beim Begriff des Wachstums. Der vorliegende Band nimmt sich der Herausforderung an, Grenzen des Wachstums in den Bereichen Ökonomie, Medien, Kommunikation, Migration und Gesellschaft in essayistischer Weise aufzuzeigen.

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Gernot Almesberger: Brauchen globale Herausforderungen ‚Handelsabkommen‘ wie CETA, TTIP & TiSA?

Brauchen globale Herausforderungen

‚Handelsabkommen‘ wie CETA, TTIP & TiSA?

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Gernot Almesberger

Abstract: Global trade agreements do not solve current economic and social inequalities. In fact, they enhance economic power and undermine democratic processes of decision making.

Keywords: legitimization, arbitral tribunal, democratic institutions

200 Jahre zurück war unser Leben sehr anders und unser Wirtschaften ebenso. Konflikte und Raubbau waren im Vergleich zu heute lokal begrenzt und somit waren auch etwaige negative Auswirkungen meist nicht weit spürbar. Das Leben ging für die meisten Menschen dieser Welt unbeeinflusst von solchen Dingen weiter.

Zurück ins Hier und Jetzt. Heute ist unser Tun überwiegend globalisiert. Nicht nur Facebook ermöglicht uns, in die Leben anderer Menschen auf der anderen Seite der Erdkugel aus unserem Wohnzimmer hineinzusehen, sondern auch unsere Produkte kommen von immer weiter her. Das hat alles einen hohen Preis. Wenn ‚die Märkte‘ an der New Yorker Börse nervös sind, dann spüren wir es an den Börsen Europas und auch in Asien. Sind Schuldner in Russland nicht mehr rückzahlungsfähig, dann hat das schnell einmal Auswirkungen auf unseren Alltag und unsere Arbeit. Werden durch den aktuellen Klimawandel, religiösen Fanatismus und durch Wirtschaftsspiele der Industrieländer um Ressourcen in den Entwicklungsländer die dortigen Einheimischen ihrer Lebensgrundlage beraubt, dann landen immer mehr Menschen letztendlich bei uns. Alles hängt mittlerweile zusammen, und ein Rückzug ins persönliche Biedermeier schützt uns nicht vor den negativen Auswirkungen, die unsere Art zu wirtschaften mit sich bringt....

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