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Das Opfer im Strafverfahrensrecht

Zwischen europäischem Mindestschutz und deutschem Gestaltungsspielraum

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Kai Michael Helmken

Der deutsche Gesetzgeber ist der Ansicht, mit dem 3. Opferrechtsreformgesetz die seitens der EU vorgegebenen europäischen Mindeststandards, wie sie sich aus der Opferschutzrichtlinie 2012/29/EU ableiten lassen, ausreichend umgesetzt zu haben. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass dies nicht der Fall ist. Der deutsche Gesetzgeber hat die Tragweite dieser Mindeststandards, für die vereinzelt auch die Rechtsprechung des EGMR zur Auslegung der EMRK heranzuziehen ist, zumindest teilweise verkannt. Dieses Ergebnis wird von einer umfassenden Würdigung der deutschen Rechtslage zu den Opferrechten im Strafverfahrensrecht getragen, bei der auch verfassungsrechtliche und straftheoretische Erwägungen nicht zu kurz kommen, um den rechtspolitischen Nachholbedarf zu umreißen.

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Inhaltsverzeichnis

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Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

A. Einführung

I. Problemstellung

II. Gang der Untersuchung

B. Die allgemeine Entwicklung der Opferstellung im Strafverfahrensrecht

I. Öffentlicher Strafanspruch und Opferneutralisierung

II. Die Wiederentdeckung des Opfers im modernen Wohlfahrts- und Rechtsstaat

1. Solidarisierung der Öffentlichkeit mit dem Opfer

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