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Ethics and the Law in Medicine – in Research and Healthcare

Series:

Edited By Joanna Długosz, Jan C. Joerden, Elżbieta Paszyńska and Florian Steger

This volume contains contributions from the international and interdisciplinary scientific conference "Ethics and the Law in Medicine – in Research and Healthcare", which took place at the Faculty of Law and Administration of the Adam Mickiewicz University in Poznań and at the Poznan University of Medical Sciences. The contributions to these proceedings encompass a broad spectrum of current medico-ethical questions that arise in particular disciplines. Compared to monographic works, interdisciplinary anthologies have the advantage of bringing together scientists from different disciplines into conversation on controversial issues from different scientific perspectives. The aim is an interdisciplinary discussion on challenging questions in medicine – conducted from different viewpoints. The volume's contributions also highlight differences in the analysis and assessment of medico-ethical dilemmas due to socio-cultural differences.
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On Taking into Account the “Natural Will” When Dealing with Consent to Medical Treatment1 (Jan C. Joerden)

Extract

Jan C. Joerden

On Taking into Account the “Natural Will” When Dealing with Consent to Medical Treatment1

Zusammenfassung

Mit zunehmendem Alter eines Patienten nimmt das Risiko zu, dass nicht mehr mit einer voll zurechenbaren Äußerung über die Frage der Einwilligung in eine medizinische Behandlung gerechnet werden kann, sondern nur noch eine in ihrer Autonomie eingeschränkte Äußerung gegeben ist. Man kann diese eingeschränkt-autonome Willensbekundung dann – einer verbreiteten Terminologie folgend – als „natürlichen Willen“ bezeichnen. Gelesen werden sollte dieser Begriff als „nur noch natürlicher Wille“, denn der voll autonome Wille ist auch natürlich, nur erfüllt er eben weitergehende Zurechnungskriterien, wie etwa Reflexionsfähigkeit, die dazu berechtigen, ihn als „freien Willen“ zu bezeichnen. Demgegenüber ist der bloß „natürliche Wille“ lediglich in dem eingeschränkten Sinne „frei“, dass er nicht völlig von Naturursachen, wie etwa einer Geisteskrankheit, gesteuert wird, sondern trotz seiner Einschränkungen durch natürliche Hindernisse (noch) geringe Freiheitsgrade aufweist. Geht es nun um die Einwilligung in einen medizinischen Eingriff, kann es sein, dass ein Patient zu zwei verschiedenen Zeitpunkten t1 und t2 in unterschiedlicher Weise dazu Stellung nimmt, wobei er zum Zeitpunkt t1 (noch) selbstbestimmt entscheiden kann, zum Zeitpunkt t2 aber nurmehr ein „natürlicher Wille“ zu konstatieren ist. Wie in solchen Fällen die Frage einer rechtlich zureichenden Einwilligung (oder auch einer Verweigerung der Einwilligung) zu beurteilen ist, steht im Mittelpunkt dieses Beitrags.

Streszczenie

Wraz z rosnącym wiekem pacjenta...

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