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Germanistik für den Beruf

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Edited By Ulrike Haß, Vaiva Žeimantienė and Eglė Kontutytė

Der Sammelband zeigt am Beispiel des Baltikums, welche Karriere-Möglichkeiten in einem nicht-deutschsprachigen Land ein Germanistikstudium eröffnen kann. Es wird beschrieben, welche Schlüsselqualifikationen die Berufe rund um die Germanistik in der modernen Arbeitswelt benötigen. Die Publikation richtet sich in erster Linie an Germanisten und Germanistinnen in allen Ländern, in denen germanistische Studienprogramme angeboten werden, aber auch an Fachleute aller anderen Fremdsprachenphilologien. Die Erfahrungen aus den drei baltischen Ländern (Estland, Lettland und Litauen) können als Impuls dienen, die eigenen Curricula und Möglichkeiten neu zu reflektieren und wenn nötig zu bewerten. Außerdem wird ein Dialog mit der Germanistik in den deutschsprachigen Ländern angestrebt, insbesondere im Hinblick auf die Entwicklungen in der heutigen globalen und digitalen Welt und die sich wandelnde Situation linguistischer Berufe früher und heute.

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Übersetzung als Berufsprofil (Agnese Dubova / Egita Proveja)

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Agnese Dubova (Hochschule Ventspils),Egita Proveja (Hochschule Ventspils)

Zusammenfassung Das heutige Berufsprofil der Übersetzer(innen)/Dolmetscher(innen) umfasst nicht nur fachliches Übersetzen und/oder Dolmetschen, sondern erfordert auch weitere umfassende Kompetenzen auf dem Arbeitsmarkt. Neben sehr guten Mutter- und mittlerweile mindestens zwei Fremdsprachen- und Kulturkenntnissen gehören dazu auch prozedurale translatorische Kompetenzen wie auch persönliche und interpersonelle Kompetenzen bzw. Schlüsselqualifikationen.

Zur Erfüllung der Anforderungen des Arbeitsmarktes sind sowohl kontinuierliche Änderungen bzw. Anpassungen in den Curricula der Übersetzer- und Dolmetscherausbildung erforderlich als auch der Einsatz von praxisorientierten Lehr- und Lernmethoden sowie Lernmaterialien, die der Vermittlung der aktuellen Fachkompetenzen und Schlüsselqualifikationen an angehende Übersetzer(innen) und Dolmetscher(innen) dienen.

Im vorliegenden Beitrag wird das Curriculum der Übersetzer- und Dolmetscherausbildung der Hochschule Ventspils vorgestellt. Ein besonderes Augenmerk gilt hierbei den Fächern, die auf die Vermittlung der oben genannten Kompetenzen im weiteren Sinne abzielen. Ein weiterer der Schwerpunkte des Beitrags sind die im Studiengang vorgesehenen Studienfächer, die im engeren Sinne gerade die praktischen Übersetzungsfähigkeiten und -fertigkeiten vermitteln sollen. Vor diesem Hintergrund wird anhand von ausgewählten Beispielen mehreren Fragen nachgegangen: Wie kann heute in der von globaler Konkurrenz geprägten Welt ein zeitgemäßer praxisorientierter Übersetzungsunterricht gestaltet werden? Mit welchen Lehr- und Lernformen kann in so einem Unterricht möglichst hoher Praxisbezug erreicht werden? Welche Rolle kommt dabei den Arbeitgebern zu?

Abstract In the current labour market, a professional translator and/or interpreter needs to have not only written or oral...

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