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Germanistik für den Beruf

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Edited By Ulrike Haß, Vaiva Žeimantienė and Eglė Kontutytė

Der Sammelband zeigt am Beispiel des Baltikums, welche Karriere-Möglichkeiten in einem nicht-deutschsprachigen Land ein Germanistikstudium eröffnen kann. Es wird beschrieben, welche Schlüsselqualifikationen die Berufe rund um die Germanistik in der modernen Arbeitswelt benötigen. Die Publikation richtet sich in erster Linie an Germanisten und Germanistinnen in allen Ländern, in denen germanistische Studienprogramme angeboten werden, aber auch an Fachleute aller anderen Fremdsprachenphilologien. Die Erfahrungen aus den drei baltischen Ländern (Estland, Lettland und Litauen) können als Impuls dienen, die eigenen Curricula und Möglichkeiten neu zu reflektieren und wenn nötig zu bewerten. Außerdem wird ein Dialog mit der Germanistik in den deutschsprachigen Ländern angestrebt, insbesondere im Hinblick auf die Entwicklungen in der heutigen globalen und digitalen Welt und die sich wandelnde Situation linguistischer Berufe früher und heute.

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Virtueller Stadtplan „Saksa Tartu/Deutsches Dorpat“ (Reet Bender / Kadi Kähär-Peterson / Silke Pasewalck / Marge Rennit)

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Reet Bender (Universität Tartu),Kadi Kähär-Peterson (Tartuer Stadtmuseum),Silke Pasewalck (Universität Tartu),Marge Rennit (Tartuer Stadtmuseum)

Zusammenfassung Welche Möglichkeiten bieten sich, germanistische Inhalte anwendungsorientiert und berufsbezogen aufzubereiten? Die historische Plurikulturalität und Mehrsprachigkeit einer Stadt, einer Region oder eines Landes fordert die Möglichkeit zur Kooperation mit Museen heraus. Der in diesem Beitrag vorgestellte virtuelle Stadtplan „Saksa Tartu/Deutsches Dorpat“ bietet ein Beispiel solcher Kooperation. Hierbei wurden ausgewählte deutschsprachige Dorpat-Texte unterschiedlicher Genres und Entstehungszeiten (vom 18. bis zum 20. Jahrhundert) Orten auf einem interaktiven Plan der Stadt Tartu zugewiesen, mit historischem Bildmaterial illustriert und zum großen Teil erstmals ins Estnische übersetzt. „Saksa Tartu/Deutsches Dorpat“ ist das Ergebnis eines Kooperationsprojekts zwischen der Tartuer Germanistik und dem Tartuer Stadtmuseum und damit zugleich ein Beispiel für einen Brückenschlag zwischen der Universität und einer öffentlichen Einrichtung, die für die kulturelle Bildung in Zeiten von Digital Humanities neue Zielgruppen erschließen und den Studierenden neue Berufswege und -optionen vermitteln kann.

Abstract How to connect German Studies with concrete fields of application or job prospects? A region’s or countries’ historical multilingualism and cultural diversity gives the option for cooperation between German Studies and museum. In this article we are going to present the virtual city map „Saksa Tartu/Deutsches Dorpat“ as a concrete example. Selected Dorpat-texts in the German language from different genres and time periods (18th–20th century) were linked to specific places in Tartu/Dorpat on an interactive city map, completed by...

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