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Wissen und Überzeugungen von Deutschlehrkräften

Aktuelle Befunde in der deutschdidaktischen Professionsforschung

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Edited By Frederike Schmidt and Kirsten Schindler

In der Deutschdidaktik sind Untersuchungen zu Wissen und Überzeugungen von Lehrkräften mittlerweile ein prominenter Gegenstand. Trotz des deutlich gewachsenen Interesses an der Erforschung von Lehrerprofessionalität ist bislang noch wenig konturiert, wie die etablierten Konstrukte «Wissen» und «Überzeugungen» fachdidaktisch zu profilieren sind. Zugleich besteht Klärungsbedarf, wie die Geltung dieser (potenziell) handlungsrelevanten Konstrukte im unterrichtlichen Handeln einzuordnen ist. Der vorliegende Band stellt diese notwendig zu führenden Diskussionen zur fachspezifischen Konzeptualisierung ins Zentrum. Vor dem Hintergrund aktueller, oftmals empirischer Projekte gehen die Autor*innen der Frage nach, welche Konturen und Herausforderungen in der Erforschung von fachlichem und fachdidaktischem Wissen und fachspezifischen Überzeugungen von Deutschlehrkräften auszumachen sind.

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Planen angehende Deutschlehrkräfte adaptiv? – Erste Ergebnisse aus PlanvoLL-D zu einer Facette von Planungskompetenz: Ilka Fladung

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Ilka Fladung

Abstract: This article seeks to answer three questions: (1) What aspects of a learning group’s preconditions do pre-service language teachers take into account in written lessons plans? (2) What kind of learning tasks are planned? (3) Do these planning decisions result from dealing with heterogeneity to a degree that justifies the label “adaptive teaching”? Firstly, I will give a short overview of research on teacher planning and discuss the specific text-type of written lessons during induction. After that, I present findings from a content analysis and discuss limitations of the approach. Data stem from the PlanvoLL-D-project (2016–2019), in which pre-service teachers who entered induction in German federal states of North Rhine-Westphalia and Berlin were asked to submit copies of the written plans for their first and last demonstration lessons.

Heterogene Lerngruppen stellen den Regelfall in Bildungssystemen dar. Ausgehend davon formulieren Reusser et al. 2015, dass Lehrkräfte damit rechnen müssten, dass sich in Lerngruppen interindividuelle Unterschiede zeigen, von denen viele leistungsrelevant sind (Reusser et al. 2015, S. 224). Daraus folgern sie, dass es in einem guten, kompetenzorientierten Unterricht geboten sei, in der Unterrichtsplanung

[…] Stoffe und Inhalte so auszuwählen und als Lerngelegenheiten in Passung zu den Schülervoraussetzungen prozesshaft zu gestalten, dass strukturiertes, bewegliches, vernetztes, anwendungsfähiges Wissen und Können erworben und erwünschte Kompetenzziele erreicht werden. (ebd., S. 229)

Von Lehrpersonen, die einen solchen Umgang mit den Voraussetzungen ihrer Schülerinnen und Schüler zeigen, sagt...

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