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Untersuchung der Berufungspraxis in Eheverfahren

Kirchliche Gerichte in Deutschland nach dem Inkrafttreten des Motu Proprio «Mitis Iudex Dominus Iesus»

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Stefan Lippert

Im Jahr 2015 revolutionierte Papst Franziskus das Eheprozessrecht. Seither müssen Ehenichtigkeitsverfahren, die mit einem positiven Urteil enden, nicht mehr von Amts wegen an die zweite Instanz weitergeleitet werden. Verfahren kommen nunmehr ausschließlich auf dem Weg der Berufung in die höhere Instanz. Hierbei ist nach einem ersten positiven Urteil vor allem an den Ehebandverteidiger zu denken, der somit auch faktisch zu einer zentralen Figur der kirchlichen Ehenichtigkeitsverfahren geworden ist. Wenige Jahre nach dem Inkrafttreten der Neuregelung behandelt der Autor die wichtige Frage, wie die Berufungspraxis kirchlicher Gerichte in Deutschland bei Eheverfahren aussieht.

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Abbildungsverzeichnis

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Abb. 1: Verteilung erstinstanzlicher Urteile aller deutschen Kirchengerichte

Abb. 2: Entwicklung der Gesamtanzahl an Urteilen der ersten Instanz

Abb. 3: Neu hinzugekommene Ehenichtigkeitsverfahren nach Instanzen

Abb. 4: Negative Urteile erster Instanz und neue Verfahren zweiter Instanz

Abb. 5: Prozentualer Anteil negativer Urteile aller deutschen Kirchengerichte

Abb. 6: Anteil negativer Urteile in erster Instanz im weltweiten Vergleich

Abb. 7: Anteil negativer Urteile in zweiter Instanz im weltweiten Vergleich

Abb. 8: Negative Urteile und Berufungen des Ehebandverteidigers

Abb. 9: Verhältnis der Berufung durch den Ehebandverteidiger nach Gerichtsort

Abb. 10: Blick auf die Verfahrensstatistik des Konsistoriums Regensburg

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