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Et in Arcadia ego. Rom als deutscher Erinnerungsort

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Edited By Joanna Jabłkowska and Karolina Sidowska

Dieses Buch bezeugt eine fortwährende Faszination für die Ewige Stadt, nicht nur in vergangenen Epochen der Klassik und Romantik, sondern auch in der zeitgenössischen deutschsprachigen Literatur – unter anderen bei Wolfgang Koeppen, Ingeborg Bachmann, Rolf Dieter Brinkmann, Hanns-Joseph Ortheil, Uwe Timm und Josef Winkler. Rom bleibt ein wichtiges Ziel für (Bildungs-)Reisen, Ort für Stipendienaufenthalte (Villa Massimo) und ist stets Quelle der abendländischen Kultur im europäischen Bewusstsein. Die Auseinandersetzung mit dieser Tradition, vor allem mit Goethes kulturprägenden Bildern aus der Italienischen Reise, mit der realen Stadtlandschaft und ihrer Ikonographie in der Pop-Kultur verläuft in der Gegenwartsliteratur oft kritisch und dient nicht zuletzt der Reflexion über eigene private oder nationale Ansprüche und Identitäten.

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Autorinnen und Autoren

AUTORINNEN UND AUTOREN

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Małgorzata Blach-Margos, Dr., Germanistin und Archivarin im Archiwum Państwowe in Oppeln. Promotion 2015 mit der Dissertationsschrift Zu Franz Adamus’ „Jahrhundertwende“. Vom Naturalismus hin zu einer neuen Moderne. Publikations- und Forschungsschwerpunkte: Leben und Werk von Franz Adamus, Geschichte des Stadttheaters in Neisse, Übersetzung der Tagebücher des Oppelner Malers Carl Herrmann.

Joanna Firaza, Dr. phil. habil., Leiterin der Abteilung für deutschsprachige Literatur am Institut für Germanistik der Universität Łódź / Polen, mehrfache DAAD-Stipendiatin (1996/1997, 1998/1999, 2011). Promotion 2000 mit einer Arbeit zur Dramenästhetik Rainer Werner Fassbinders (Frankfurt a.M. 2002), Habilitation 2014 mit der Schrift „Ernst ist das Leben, heiter die Kunst.“ Das Humor-Konzept im Dramenwerk Frank Wedekinds. Frankfurt a.M. 2013. Forschungsschwerpunkte: Geschichte und Ästhetik der Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts, Literatur im kulturgeschichtlichen Kontext, Wechselbeziehungen zwischen Literatur und anderen Künsten, Drama und Theater des 20. und 21. Jahrhunderts, Essay und Prosa der Gegenwart.

Martin A. Hainz, promovierter Literatur- und Sprachwissenschaftler und Philosoph, u.a. Mitarbeiter der Pädagogischen Hochschule Burgenland (Eisenstadt). Publikationen in Auswahl: als Autor Masken der Mehrdeutigkeit. Wien 2001/22003, Entgöttertes Leid. Tübingen 2008, Lapsus. Würzburg 2014 und „Silbenzwang“. Text und Transgreß bei Friedrich G. Klopstock. Tübingen 2017; als (Mit-)Herausgeber u.a. Stundenwechsel. Konstanz 2002, Vom Glück sich anzustecken. Wien 2005 und Heilige versus unheilige Schrift. Wien 2010. Arbeitsschwerpunkte: Dekonstruktion, Mehrsprachigkeit, Übersetzung und Multikulturalität, Literatur und Epistemologie, jüdische Literatur sowie Literatur der Aufklärungszeit und nach 1945. www.martinhainz.at.

Gudrun Heidemann,...

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