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Deutsch in Fach und Beruf

Aktuelle Fragen und neue Ansätze der Fremdsprachenvermittlung

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Edited By Ellen Tichy and Felicitas Tesch

Der stetig wachsende internationale Arbeitsmarkt fordert mehr denn je berufsbezogene Sprach- und Fachkenntnisse von Absolventinnen und Absolventen der einschlägigen Studiengänge. Der Anteil an berufs- und fachsprachlichen Ausbildungsinhalten in den Curricula philologischer bzw. germanistischer Studiengänge im In- und Ausland nimmt zu. Mittlerweile sind sie ein integraler Bestandteil an den meisten Studienstandorten, oft auch durch bildungspolitische Vorgaben gefordert. Die Beiträge dieses Sammelbandes belegen, dass sowohl innovative Konzepte für den Fachsprachenunterricht entwickelt werden als auch Forschungsansätze existieren, die sich mit konzeptionellen und terminologischen Fragestellungen auseinandersetzen.

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Erwerb fester Wortverbindungen im Kontext der Berufsmobilität: Doris Sava

Doris Sava

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Abstract: The article addresses the problem of preset linguistic structures in the German language, which are in use in the context of study- and work-related mobility. It presents the multilingual EU-project Iphras: Interphraseologie für Studien- und Berufsmobile (www.iphras.eu), which considers the current linguistic needs in study- and work-related stays abroad. Besides cross-linguistically comparing routine formulas and stereotype collocations which evince interlinguistic similarities in the domains curriculum vitae and cover letter, the project processes them linguistically and didactically and makes them available on a free basis on an audio-visual e-learning-platform. The languages included are Bulgarian, Romanian, Greek, Turkish, German and Romani as minorities’ languages in the Balkans, respectively English as the most frequent first foreign language.

Mit dem Schwinden der Sprachbarrieren im zusammenwachsenden Europa muss den kulturspezifischen Kommunikationsgepflogenheiten erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt werden. Die Kommunikation als soziale Handlung ist dann gelungen, wenn die Intention des Senders richtig dekodiert wird und der Inhalt einer Äußerung intentionsmäßig angekommen ist. Die Sprach- und Kommunikationsteilhaber kommunizieren miteinander, indem sie als Träger von Sprache und Kultur, d.h. von Kontextwissen, Äußerungen produzieren und rezipieren. Für das Gelingen einer sprachlichen Handlung sind unterschiedliche, auch situations- und gesellschaftsspezifische Faktoren verantwortlich. Auch ist die Erkenntnis wichtig, dass zur Sprachbeherrschung weit mehr gehört, als nur die Wahl einer bestimmten Ausdrucksform aus dem Sprachinventar, da deren Gebrauchsbedingungen berücksichtigt und entsprechend wahrgenommen werden müssen. Darüber hinaus sind für ausgewählte Kommunikationssituationen und Textsorten bestimmte Formulierungsroutinen spezifisch.1

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