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Tysk(a) – saksa – vācu – vokiečių – þýska 2020. Teil 2: Germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft

Ausgewählte Beiträge zum «XI. Nordisch-Baltischen Germanistentreffen» in Kopenhagen vom 26.–29. Juni 2018

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Edited By Mirjam Gebauer and Maris Saagpakk

Das Nordisch-Baltische Germanistentreffen ( NBGT) ist die wichtigste Tagung zum fachlichen Austausch der in der Germanistik bzw. im Hochschulfach Deutsch Tätigen in Dänemark, Estland, Finnland, Island, Lettland, Litauen, Norwegen und Schweden. Die Publikation versammelt ausgewählte Beiträge des XI. NBGT 2018 in Kopenhagen aus den Bereichen germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft sowie literaturwissenschaftliche Didaktik. Die Beiträge behandeln, teils in ihren regionalen Bezügen, aktuelle theoretische, methodische, komparatistische sowie angewandt-didaktische Fragestellungen. Dies geschieht stets in direktem Bezug zu international geführten Fachdiskussionen, weshalb der Band auch über die nordischen und baltischen Länder hinaus Bedeutung hat.
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Ode au Sport (1912) und die späteren deutschsprachigen literarischen Beispiele im international-olympischen kulturhistorischen Kontext1 (Ivars Orehovs (Universität Lettland))

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Ivars Orehovs (Universität Lettland)

Ode au Sport (1912) und die späteren deutschsprachigen literarischen Beispiele im international-olympischen kulturhistorischen Kontext1

Zusammenfassung: Die fünften modernen Olympischen Spiele wurden im Jahre 1912 in der schwedischen Hauptstadt Stockholm abgehalten. Angefangen mit diesen Spielen nebst allen weiteren bis 1948 war das Programm dadurch bereichert, dass Malerei, Skulptur, Musik, Literatur und Architektur auch als Wettbewerbsarten funktionierten. Sportwettkämpfe, die „historisch verankerte und friedliche Formen der Konkurrenz zwischen den Nationalstaaten anboten“, sollten nach den Ideen des Leiters der olympischen Bewegung, Pierre de Coubertin, durch eine Art internationales Wetten zwischen Kunstwerken und Architekturprojekten ergänzt werden. Hiermit sollte eine gewisse nach Vervollkommnung strebende künstlerische Darstellung der sportlichen Idee oder der sportlichen Inspiration zum Ausdruck kommen.

Die Rolle der ersten olympisch-literarischen Siegerin spielte im Jahre 1912 die französisch und deutsch veröffentlichte Ode au Sport (Ode an den Sport). Der Beitrag bemüht sich um eine analytisch-interpretative Charakteristik sowohl des programmatischen Textes als auch der historischen Autorschaft sowie um eine Übersicht über die Preisträger der anderen olympischen Kunstwettbewerbe aus den deutschsprachigen Ländern und aus Dänemark.

Schlüsselbegriffe: Die Olympischen Spiele, Kunstwettbewerbe, Sieger in Literatur, historische Autorschaft

Abstract: The fifth modern Olympic Games were held in the Swedish capital city Stockholm in 1912. These Games and all others until 1948 in London are characterized by the fact that painting, sculpture, music, literature and architecture were Olympic competition events. Sports competitions, which “offered historical...

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