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Strategien des Begehrens: Homotextualität in der deutschen und mexikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts

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Raquel Soledad López Torres

Im Rahmen der Gender und Cross Cultural Studies vergleicht die mexikanische Germanistin Raquel Soledad López Torres im Ausgang von Jacob Stockingers Ansatz zur Analyse von ‹Homotextualität› Werke deutscher und mexikanischer Autoren des 20. Jahrhunderts – Bruno Vogel, Hubert Fichte, Detlev Meyer, Luis Zapata, Raúl Rodríguez Cetina und Luis González de Alba – im Hinblick auf die interkulturell und ‹homotextuell› unterschiedliche literarische Verarbeitung ihrer eigenen sexuellen Identität. Das besondere Augenmerk der Verfasserin gilt dabei nicht nur der Homosexualität als eines literar-ästhetischen Sujets, sondern auch den sozial-historischen Bedingungen, unter denen die Autoren ein zu ihrer Zeit tabuisiertes Thema in ihren verschiedenen Kulturen angesprochen haben. Exemplarisch stellt sie in ihrer Untersuchung jeweils die Modellierung der Figur zweier schwuler Soldaten, die provokative Schreibweise zweier bisexueller Autoren und die (auto-)biographisch heikle Behandlung der Aids-Problematik einander gegenüber. Angesichts der zuletzt vielerorts wieder zunehmenden Homophobie und Xenophobie kommt diese Studie genau zur rechten Zeit, um das Bewusstsein der Leser für die Diskriminierungserfahrung von Minderheiten zu schärfen.

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Danksagung

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Diese Forschung wurde vom Nationalen Forschungs- und Technologierat (CONACYT, Mexiko) und von der Dr. Joséphine de Kármán-Stiftung (Universität Bern) finanziell mitunterstützt. Die Karl-Jaberg-Stiftung hat einen Teil der Druckkosten übernommen. Dafür bedankt sich die Autorin herzlich.

Einen wichtigen Beitrag leistete der Erstbetreuer, Herr Prof. Dr. Dr. Dr. hc. Ernest W.B. Hess-Lüttich. Vielen Dank für das Vorwort, die wertvollen Hinweise und Anregungen sowie für die unerschöpfliche Geduld. Das gilt auch für den Zweitgutachter, Herrn Prof. Dr. Christian Büschges, der sich für mein Vorhaben interessiert und mit seinem fachlichen Wissen im Bereich iberischer und lateinamerikanischer Geschichte das Projekt bereichert hat.

Danken möchte ich zudem Prof. em. Dr. Wolfgang Proß, Prof. Dr. Manuel Galeote, Dr. Mariela de la Torre und Prof. Francisco Mancera für die Ermutigung, zu promovieren; Mtro. Luis Mario Muñoz und Mtro. Arturo Ruiz für die Unterstützung bei der Recherche, vor allem in der Bibliothek Romanistik der Universität Bern.

Meinen Eltern Juventino López, Laurencia Torres und meinem Sohn Emiliano möchte ich großen Dank aussprechen, da sie mich in allen Formen unterstützt haben. Danke auch an meine Großmütter Raquel Martínez und Elisea González für ihre bedingungslose Liebe und ihre Ratschläge.

Für die Durchsicht einzelner Kapitel, die Gespräche, die Empfehlungen, die Ablenkung in schwierigen Zeiten, den Kaffee und das Bier bedanke ich mich bei meinen...

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