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Wirtschaft, Wissenschaft und Weltgeltung.

Die Botanische Zentralstelle für die deutschen Kolonien am Botanischen Garten und Museum Berlin (1891–1920)

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Katja Kaiser

Diese Publikation untersucht die Beziehungen zwischen Wissenschaften und Kolonialismus am Beispiel der Berliner botanischen Einrichtungen. Im Fokus steht die dem Botanischen Garten und Museum angegliederte Botanische Zentralstelle für die deutschen Kolonien. Ihre Tätigkeit bestimmte die Verknüpfung von wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kolonialpolitischen Interessen. Die Studie beschreibt die Aufgabenbereiche der Botanischen Zentralstelle und die Motive der wichtigsten Akteure. Mit der Untersuchung der botanischen Netzwerke leistet sie einen Beitrag zu transimperialen Ansätzen der Kolonialgeschichtsschreibung. Exemplarische Objekt- und Sammlerbiographien widmen sich außerdem eingehend wissenschaftsgeschichtlichen Aspekten und der Aufarbeitung von Provenienzen kolonialer Sammlungen.

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Vorwort

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Dieses Buch basiert auf meiner im Sommer 2019 am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Freien Universität angenommenen Dissertation. Für die Drucklegung erfolgte eine geringfügige Überarbeitung. Allen voran danke ich ganz herzlich meinen Betreuern, insbesondere Prof. Dr. Uwe Puschner, dessen Ermutigung der Idee zu dieser Arbeit den entscheidenden Anstoß zu ihrer Umsetzung gab und der meine historischen Forschungen von Beginn an mit großer Freundlichkeit und Interesse sowie mit wichtigen inhaltlichen Hinweisen begleitet hat. Zudem unterstützte er vorbehaltlos meine gleichzeitige Mitarbeit in Ausstellungs- und weiteren Forschungsprojekten. Prof. Dr. Sebastian Conrad hat als Zweitbetreuer die Genese des Textes aufmerksam verfolgt sowie mit kritischen Nachfragen und Diskussionen die Anbindung an aktuelle Methoden und Debatten gefördert.

Mein Vorhaben erhielt außerdem vielfältige Unterstützung von Wissenschaftlern am Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin (BGBM). Prof. Dr. Hans Walter Lack, der sich über Jahre mit Publikationen und Ausstellungen der Geschichte der Institution gewidmet hat, bestärkte mich darin, deren koloniale Vergangenheit umfassend zu untersuchen. Er bereicherte mit zahlreichen Auskünften zur Institutionen- und Disziplinengeschichte wie auch zur Arbeitspraxis der Botanik diese Studie maßgeblich. Den ehemaligen Mitarbeitern am BGBM, Prof. Dr. Bernhard Zepernick (†) und Prof. Dr. Paul Hiepko (†), danke ich für Hinweise zu Quellen und Sammlungen und dafür, dass sie ihre Einblicke als Zeitzeugen der Entwicklungen der Institution insbesondere in den 1970er- und 1980er-Jahren mit mir geteilt haben. Darüber hinaus brachte Dr. Robert Vogt viel Interesse und Geduld auf, um mir in unzähligen...

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