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Die süddeutsche Städtelandschaft – ein interregionaler Vergleich

Unter Mitarbeit von Christoph Gunkel

Edited By Wolfgang Wüst and Klaus Wolf

In der Geografie, als einer Leitwissenschaft in Sachen «Landschaft», definiert man aktuell Städtelandschaften als maßstäblich und räumlich ganz unterschiedliche Ebenen. Diese lassen sich auf einzelne Städte, auf bestimmte Stadtregionen und selbst auf Metropolregionen oder die seit 1918 eingeführte Megalopolis projizieren. Historiker verstehen unter einer «Städtelandschaft» meist ein Gebiet mittlerer Größenordnung mit unterschiedlich starker Urbanisierung, wobei in der «Stadtlandschaft» Städte und Märkte, Bürger und Händler im umschriebenen Raum zwangsläufig eine dominierende Rolle spielen. Der interterritoriale Vergleich führt uns einerseits hinaus in die Welt der europäischen Urbanität, andererseits liegt ein deutlicher Fokus auf den großen wie kleinen Städten Süddeutschlands. In Farbe und Ausführlichkeit analysieren die Autoren dort die Stadtkultur vom Mittelalter bis zur Moderne. Politische, soziale und ökonomische Netzwerke werden ebenso behandelt wie spannende interstädtische Bezüge durch Reisende, Gelehrsamkeit, Schulen, Literatur oder Musik. Teildisziplinen wie die Historische Ortsnamenforschung runden das Bild ab.

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Vorwort

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Im Frühsommer des Jahres 2020 sollte eigentlich eine interdisziplinäre sowie internationale Tagung im Egloffstein’schen und Wildenstein’schen Palais in der Universitäts- , Plan- und Hugenottenstadt der Frühmoderne, in Erlangen, stattfinden. Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht: Die Situation in Bezug auf „Corona“ war damals noch schwer einschätzbar und wir konnten bei Teilnehmern ein erhöhtes Risiko mit schwerem Erkrankungsverlauf nicht ausschließen. Deshalb musste die geplante Tagung, die sich eines sehr regen Zuspruchs erfreute, abgesagt werden.

Um den Wissensdurst um unser Thema Die süddeutsche Städtelandschaft – ein interregionaler Vergleich dennoch zeitnah stillen zu können, legten wir den Fokus direkt auf die Drucklegung der mannigfaltigen Forschungsergebnisse. Hervorzuheben ist in erster Linie das Interesse des Peter Lang Verlags, der dank der Initiative seines Leitenden Lektors Herrn Dr. Hermann Ühlein die Publikation der Studien ermöglichte. Großer Dank gilt allen fleißigen Autorinnen und Autoren, die trotz widriger Bibliotheks- und Archivschließungen unter Lockdown- Bedingungen ihre Beiträge zeitnah druckfertig einreichten. Eine stets mit größter Sorgfalt verfolgte Buchredaktion unter Federführung von Herrn Christoph Gunkel M.A. in Erlangen trieb das Projekt in jeder Hinsicht an. Auch Frau Verena Gawert M.A. in Augsburg trug ihren Teil dazu bei. Die Herausgeber arbeiteten in guter kooperativer Zusammenarbeit, die andauernd gegenseitiges Verständnis, Flexibilität und Offenheit voraussetzte, sodass der Band in kurzem Zeitabstand zur erwähnten Tagung veröffentlicht werden konnte. Am Ende gilt unser besonderer Dank nochmals Herrn Christoph Gunkel,...

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