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Kulturwissenschaftlich-interkulturelle Linguistik

Kommunikationstheoretische Grundlegungen, interkulturelle Dimensionen und fremdsprachendidaktische Perspektiven

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Veronika Elisabeth Künkel

Die enge Verbindung zwischen Sprache und Kultur ist eine Grundidee der kulturwissenschaftlich-interkulturellen Linguistik sowie der Fremdsprachendidaktik. Ausgehend von kommunikationstheoretischen Ansätzen untersucht die Autorin, wie genau sich die Brennpunkte dieser Verflechtung ausgestalten. Darauf basierend erfasst sie systematisch die Voraussetzungen für erfolgreiche, sozial erfolgreiche und selbstbestimmte Kommunikation – auch unter Bedingungen der Fremd- und Mehrsprachigkeit. Die entwickelte interkulturell orientierte Theorie der Kommunikation bildet schließlich die Grundlage für den anwendungsbezogenen Teil der Studie. Dieser zeigt klare Perspektiven für die Sprach- und Kulturvermittlung auf.
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5 Zusammenschau und Ausblick

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5Zusammenschau und Ausblick

5.1Rückverortung der Ergebnisse und zusammenfassende Beantwortung der untersuchungsleitenden Fragen

Abschließend sollen nun die Ergebnisse zusammengefasst werden, die durch die Beschäftigung mit der eingangs formulierten Problemstellung (s. Kap. 1.1) geleitet durch die metatheoretischen Vorüberlegungen (s. Kap. 2.3.3.2) in den vorangehenden Kapiteln Schritt für Schritt erarbeitet werden (s. Kap. 5.1). Zudem wird ein Blick auf dadurch mögliche zukünftige Untersuchungsfelder geworfen (s. Kap. 5.2). Das vorliegende Teilkapitel widmet sich Ersterem und zeigt in einem Abriss, welche neuen Erkenntnisse für die kulturwissenschaftlich-interkulturelle Linguistik in Bezug auf eine interkulturell orientierte Theorie der Kommunikation sowie deren fremdsprachendidaktische Perspektiven gewonnen werden können.

Die Arbeit leistet einen grundlagentheoretischen Beitrag zur Kulturwissenschaftlichen und Interkulturellen Linguistik, indem sie entsprechend der Teilfragestellung 1 (s. Kap. 1.1) systematisch die Bedingungen der Verflechtungsweisen zwischen Sprache und Kultur aufdeckt (vgl. Busse 2016: 652). Den Ausgangspunkt hierfür bildet in Anlehnung an die Ergebnisse des Forschungsüberblicks eine nähere Auseinandersetzung mit Kommunikation und dem sich darin abzeichnenden Spannungsmoment der Stabilität und des Wandels von kommunikationsrelevanten Wissensbeständen und Mustern (vgl. Bogner 2017; Kuße 2012; Linke 2016). Angeregt durch Busses Hinweis auf die unter den Schlagworten der Episteme und Performanz angedeuteten „verschiedene[n]; Ebenen menschlicher Regelorientierung“ (Busse 2016: 651–652) erfolgt diese Untersuchung zunächst zweigleisig. Zurückgegriffen wird einerseits auf phänomenologisch bzw. verstehensorientierte und andererseits auf pragmatistisch bzw. handlungsorientierte kommunikationstheoretische Ansätze (Reichertz 2009; Ungeheuer 2017b) und entsprechende sprach- bzw. kulturtheoretische Supplemente. Die...

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