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Homosexualität in der Holocaustliteratur

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Angelika Niere

Wer stellt Homosexualität innerhalb der Holocaustliteratur wann dar? Welche literarischen Strategien kommen zum Einsatz, wenn die Autoren und Autorinnen Homosexualität in ihren Texten ausgestalten, und welche Funktion erfüllen diese Darstellungen? Die Bearbeitung dieser Fragen ist nicht nur als Grundlagenbeitrag zu Gay Studies und Holocaustliteraturforschung von Interesse. Homosexualität wird auch im Schreiben über den Holocaust von Autorinnen und Autoren jeglicher Couleur ungeachtet ihrer sexuellen Orientierung inszeniert. Diese Publikation untersucht, welche narrativen Funktionen diese häufig kurzen, doch zahlreichen Erwähnungen erfüllen und welche Einblicke in die Prozesse der Textentstehung und -wirkung dadurch ermöglicht werden.

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Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

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I.Einleitung

II.Theoretische Grundüberlegungen

1Literaturwissenschaftliche Perspektive auf den Holocaust

2Holocaustliteratur und Gender Studies

3Holocaustliteratur und Gay Studies

III.Textanalyse

1Täterliteratur: „Homosexuelle Staatsfeinde“ und „Berufsverbrecher“

1.1„Bevölkerungspolitisch nach wie vor nutzbar“: Die nationalsozialistische Propaganda

1.2„Moralische Begriffe, wie Treu und Glauben, sind ihm lächerlich“: Meine Psyche. Werden, Leben und Erleben von Rudolf Höß

2Exilliteratur: „Homosexuelle Nazis“

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