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Der Weg, die Wahrheit und das Leben

Das Problem des religiösen Pluralismus

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Thomas Park

Seitdem John Hick durch seine pluralistische Position den Weg für eine Annäherung der Religionen geschaffen hat, haben seine Werke viel Aufmerksamkeit von Anhängern und Kritikern erfahren. Dieses Werk setzt sich kritisch mit dem Lebenswerk Hicks auseinander, und vergleicht die Argumente für seine Ansicht mit denen von Perry Schmidt-Leukel, Alvin Plantinga und Karl Rahner. Der Autor legt die Prämissen der vier Positionen offen, und macht deutlich, warum trotz aller berechtigten Kritik die pluralistische Position die plausibelste Antwort auf die Frage liefert, wieso es mehrere Religionen gibt, wenn laut dem NT (nur) Jesus Christus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist.

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1. Der Pluralismus Hicks

Der Pluralismus Hicks

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Abstract: Part I deals with the premises of John Hick’s pluralistic view, his arguments for it, and his responses to his critics. Hick argues that the various religions can be interpreted as ways to the same goal, i.e. salvation, and that their prima facie contradicting claims about the transcendent reality can be reconciled by denying that their claims are about the transcendent reality in itself. Their claims are better taken to be about the transcendent reality as the various followers experienced it. The price for distinguishing between an ineffable transcendent reality in itself, and the phenomenal reality people experience is that Hick has to deny that we can know that God (or however we call the transcendent reality) is good.

Keywords: John Hick, the Real, Pluralism, Religious Pluralism, Revelation, Religion, Christianity, Faith and Reason

John Harwood Hick (*1922, † 2012) war ein britischer presbyterianischer Theologe und Religionsphilosoph. Als Sohn und Enkel eines Anwalts arbeitete er nach der Schule zuerst als Anwaltsgehilfe und begann bald ein Jurastudium. Nachdem er sich einerseits immer mehr für westliche Philosophie begeisterte, und andererseits durch evangelikale Kommilitonen zum Christentum bekehrt wurde, brach er das Jurastudium ab und beschloss Pfarrer der presbyterianischen Kirche Englands zu werden. Durch die Auseinandersetzung mit philosophischen Texten, wiederkehrende Erfahrungen mit Andersgläubigen in der multikulturellen Stadtgemeinschaft Birminghams sowie Begegnungen mit liberalen Theologen und Religionswissenschaftlern wie z.B. Wilfred Cantwell Smith entfernte sich Hick immer mehr von den Lehren der presbyterianischen Kirche und vertrat schließlich eine pluralistische Religionstheologie. Im...

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