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Der Weg, die Wahrheit und das Leben

Das Problem des religiösen Pluralismus

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Thomas Park

Seitdem John Hick durch seine pluralistische Position den Weg für eine Annäherung der Religionen geschaffen hat, haben seine Werke viel Aufmerksamkeit von Anhängern und Kritikern erfahren. Dieses Werk setzt sich kritisch mit dem Lebenswerk Hicks auseinander, und vergleicht die Argumente für seine Ansicht mit denen von Perry Schmidt-Leukel, Alvin Plantinga und Karl Rahner. Der Autor legt die Prämissen der vier Positionen offen, und macht deutlich, warum trotz aller berechtigten Kritik die pluralistische Position die plausibelste Antwort auf die Frage liefert, wieso es mehrere Religionen gibt, wenn laut dem NT (nur) Jesus Christus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist.

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8. Plantingas exklusivistische Position

Plantingas Exklusivismus

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Abstract: Part III deals with the premises of Alvin Plantinga’s exclusivist view, his arguments for it, and his responses to his critics. In contrast to Hick and Schmidt-Leukel Plantinga holds that Christian beliefs about God and about salvation cannot be reconciled with differing beliefs on these topics held by believers from other religions. Unlike Hick and Schmidt-Leukel Plantinga presupposes that we can have knowledge about God as he really is, and that Christians are in a superior epistemological state due to the Holy Spirit. One major weakness of Plantinga is that he does not explain how God can want the salvation of all humans while at the same time denying that any non-Christian religion can facilitate the salvation of its followers.

Keywords: Alvin Plantinga, Exclusivism, Revelation, Christianity, Faith and Reason, Religion, Justification, Rationality, Warrant

Alvin Carl Plantinga (*1932) ist ein amerikanischer Philosoph mit Arbeitsschwerpunkten in der Modallogik, Erkenntnistheorie und Religionsphilosophie. Plantinga stammt aus einer calvinistischen Familie mit niederländischen Wurzeln, und gehört einer evangelisch-reformierten Kirche an.

Plantinga ist davon überzeugt, dass der christliche Glaube wahr und die diesem Glauben widersprechenden Annahmen falsch sind. Plantinga bestreitet, dass der Glaube anderer Religionen epistemologisch genauso gerechtfertigt sei wie der christliche.516 Denn v.a. durch den Heiligen Geist erschienen dem Gläubigen die christlichen Annahmen derart evident, dass er von ihrer Wahrheit völlig überzeugt sei.517 Durch diese Gewissheit seien Christen in einer epistemisch besseren Situation als Andersgläubige.518

Gemäß der Klassifikation aus der Einleitung kann...

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