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Der neue Begleitband zum Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen

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Edited By Karin Vogt and Jürgen Quetz

Im Jahr 2001 erschien der Gemeinsame europäische Referenzrahmen für Sprachen (GeR) und hat national und international eine erhebliche Wirkung für das Lehren, Lernen und Beurteilen von Fremdsprachen entfaltet. Im Jahr 2018 (Endfassung 2020, deutsche Übersetzung 2020) erschien der Begleitband zum GeR mit neuen Skalen und Beispieldeskriptoren, der auch eine konzeptionelle Erweiterung darstellt. Die Beitragenden des Sammelbandes diskutieren und illustrieren die zentralen Aspekte des Begleitbandes mit einem Fokus auf dem deutschen Kontext und zeigen Umsetzungsmöglichkeiten für den Fremdsprachenunterricht auf.

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Digitalisierung und der Begleitband zum Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen: Eva Wilden

Eva Wilden

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Abstract: Dieser Beitrag befasst sich mit der Frage, wie sich der Begleitband zum Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen zur Digitalisierung verhält. Angesichts der enormen gesellschaftlichen Bedeutung der Digitalisierung verwundert es, dass diese in einem neuen Dokument der Europäischen Sprachenpolitik kaum Berücksichtigung findet. In einer vergleichenden Betrachtung der Begleitband-Skalen zu Teilaspekten der Digitalisierung, nämlich der Online-Interaktion sowie der Nutzung von Telekommunikation, werden deren begrenzte Tragweite im Zusammenhang mit dem Lernen und Nutzen von Sprachen aufgezeigt. Zudem werden die Skalen mit dem Konzept der Multiliteracies und dem Konstrukt der computer- und informationsbezogenen Kompetenzen der ICILS-Studie kontrastiert und mögliche Anknüpfungspunkte diskutiert. Schließlich werden die Skalen mit der lebensweltlichen Nutzung digitaler Technologien zur Kommunikation und Interaktion abgeglichen und Vorschläge für eine entsprechende Neuausgestalten der Skalen vor dem Hintergrund der Digitalisierung skizziert.

This contribution investigates how the Companion Volume to the CEFR relates to digitalization. Given the enormous societal importance of digitalization, it is surprising that it is hardly considered in a new document of European language policy. A comparative analysis of those Companion Volume scales relating to aspects of digitalization, i.e. scales for Online Interaction and Telecommunication, shows their limitation regarding the learning and usage of languages. Furthermore, the scales are contrasted with the concept of multiliteracies as well as the construct of computer and information literacy from the ICILS study in order to identify potential overlaps and links. The chapter concludes by comparing the scales to real-life usage of digital...

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