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Wort- und Formenvielfalt

Festschrift für Christoph Koch zum 80. Geburtstag. Unter Mitarbeit von Daniel Petit

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Edited By Anna Jouravel and Audrey Mathys

Die Festschrift ehrt Christoph Koch, Professor für Vergleichende und Indogermanische Sprachwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Zu seinem 80. Geburtstag vereint der Band wissenschaftliche und persönliche Beiträge von Kollegen, Schülern und Freunden. Sie umfassen verschiedene Bereiche der historischen und modernen Sprachwissenschaften wie der Indogermanistik, der Byzantinistik, der Slavistik oder Baltistik, greifen kunsthistorische und editionsphilologische Fragestellungen auf und spiegeln somit das breite Spektrum der Interessens- und Forschungsgebiete des Jubilars wider.

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„Sagen, was wahr ist.“

Karl Forster / Friedrich Leidinger

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Christoph Koch gehört zu den Menschen, die genug Leidenschaft in sich tragen, um sich nicht nur einer Sache zu widmen. So gehört in die Reihe der Beiträge über sein Wirken in der Wissenschaft auch ein Bericht über seine Tätigkeit in und für die Deutsch-Polnische Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. Diese Gesellschaft, 1950 unter anderem Namen von linken und konservativen Persönlichkeiten gegründet, die sich einig in der Opposition gegen die Haltung der damaligen Bundesregierung gegenüber dem östlichen Nachbarn waren und statt Revanchismus eine Anerkennung der von den Siegermächten der Anti-Hitler-Koalition festgelegten Nachkriegsgrenzen als Voraussetzung einer wahren Friedenspolitik forderten, trat damals und tritt heute immer noch für eine Verständigung mit Polen auf allen Ebenen – politisch, gesellschaftlich und kulturell – ein.

Als Koch bei einer Gelegenheit erwähnte, er sei ja nun schon 15 Jahre Vorsitzender dieser Gesellschaft, da machten ihn seine Kollegen im Vorstand aufmerksam, dass es nicht 15, sondern schon 25 Jahre seien, dass er dem Verein vorsteht. Tatsächlich wurde Koch im November 1992 als Nachfolger des Gießener Verfassungsrechtlers und Politikwissenschaftlers Prof. Dr. iur. Dr. hc. Helmut Ridder zum Vorsitzenden gewählt. Seit wann er sich genau in der Deutsch-Polnischen Gesellschaft engagiert, weiß er vermutlich selbst nicht mehr so genau. Es war jedenfalls noch in seiner Münchner Zeit. 1974 trat er in die Gesellschaft ein, deren Vorsitzender er heute ist, die damals noch den Namen „Deutsche Gesellschaft für Kultur- und Wirtschaftsaustausch mit Polen“ trug. Aber da...

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