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Kleine Schriften Antike – Spätantike – Neuzeit – Fachdidaktik

Analysen griechischer und römischer Texte, Aspekte ihrer Rezeption und Transformation, Übersetzungen lateinischer Texte und Gedanken zur didaktischen Umsetzung

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Dietmar Schmitz

Die vorliegende Sammlung Kleiner Schriften (die auch zahlreiche bisher unveröffentlichte Beiträge enthält) vermittelt für den Sprach- und Ethikunterricht – und darüber hinaus für alle an europäischer Kultur Interessierten – vielseitige Anregungen. Die Einteilung der Veröffentlichungen erfolgt dabei in die Klassische Antike, Spätantike und Mittelalter, Neulateinische Literatur sowie Fachdidaktik.

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Rezensionen (III)

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1. Rez.: Pierre Duroisin, Montherlant et l’Antiquité. Paris 1987, in: Gymnasium 97, 1990, 477–478.

Die Interpretation des reichhaltigen Œuvres von Henry de Montherlant, der vor allem Dramatiker und Romancier, aber auch Essayist und – wenngleich kaum bekannt – Lyriker war, ist nicht leicht. Dieser aristokratische Individualist lässt sich nicht in eine der gängigen literarischen Bewegungen einordnen, und eine bestimmte religiöse, gesellschaftliche oder philosophische Konzeption kann in seinen Schriften nicht ausfindig gemacht werden. Vielmehr strebte der Franzose, der bereits sehr früh von E. R. Curtius hochgeschätzt wurde, aber auch etwa bei R. Rolland, G. Bernanos oder S. Zweig als größte Kraft des französischen Schrifttums seiner Zeit anerkannt wurde, danach, abseits von Tagesaktualitäten die Überzeitlichkeit der menschlichen Befindlichkeit in seinem gesamten Werk zu verdeutlichen. Im Wesentlichen lassen sich in seinen Schriften vier Themen erkennen, die stets präsent sind: seine Vorliebe für Spanien, das Thema der Jugend, das der Liebe und das des Krieges (vgl. H. W. Wittschier, Henry de Montherlant, in: W.-D. Lange (Hrsg.), Französische Literatur der Gegenwart in Einzeldarstellungen. Stuttgart 1971, 521ff.). Montherlant, der für Les Célibataires den Grand Prix de Littérature de l’Académie Française erhielt, lässt darüber hinaus in nahezu allen Schriften erkennen, welch großer Einfluss die griechisch-römische Antike auf ihn ausgeübt hat. Der Aufgabe, dies näher zu untersuchen, hat sich der Verfasser in einer gründlichen Studie unterzogen. In seinem Buch, das eine im Jahr 1979...

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