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Die Quellen der Philosophie und Phänomenologie der Religion- Sources of the Philosophy and Phenomenology of Religion

Überlegungen zu Rudolf Ottos "Das Heilige</I> - Considerations on Rudolf Otto’s "The Holy</I>

Edited By Dominika Jacyk-Manikowska

Das Ziel dieser Arbeit ist die Zusammenstellung der Quellen der Philosophie und Phänomenologie der Religion in der Perspektive einiger auf Ottos Das Heilige gerichteten Überlegungen. Unter dem Gesichtspunkt der neuen Religionserfahrungsanalysen lenken diese Erwägungen die Aufmerksamkeit auf die Genese der aktuell herrschenden Tendenzen in der Religionsphilosophie und charakterisieren die Einwirkungen von Das Heilige.
The aim of this work is to outline the sources of philosophy and phenomenology of religion in the perspective of several discussions focused on Rudolf Otto’s The Holy. Taking into account the new methods of analyzing religious experience these deliberations concern the genesis of contemporary tendencies predominating in the philosophy of religion and also describe the influence of The Holy.

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Dominika Jacyk, Rudolf Otto und Fries gegenüber der Religion innerhalb der bloßen Vernunft 65

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65 Dominika Jacyk Rudolf Otto und Fries gegenüber der Religion innerhalb der bloßen Vernunft 1 Einführung Die Transzendentalphilosophie nach Kant bestimmt durch ihre psychologisch-transzendentale Auffassung und die Eigenschaft des emotionalen Erlebnisses eine neue Form der philosophischen Aus- richtung der Religion. Die Aufwertung im Bereich der Vernunft des- sen, was zum religiösen Subjekt gehört, trägt zur Transformation der Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft zu einer neuen Qualität bei. In meinem Vortrag versuche ich, den Begriff der religiösen Erfahrung aus der Sicht, die Kant in den Grenzen der Ver- nunft bestimmt hat, zu analysieren. Diese wird in eine neue Gestalt umgewandelt, die durch den psychologisch-anthropologisch inter- pretierten Kantianismus definiert wurde und in der späteren Form wiederum in die Phänomenologie der Religion eingeflossen ist. Sei- ne Gestalt wird nicht durch die Ratio nalität der subjektivistischen Denkart bestimmt, die durch Kant postuliert wurde, sondern auch durch den psychologisch-trans zendentalen Beweggrund des Gefühls und die Schätzung des emo tionalen Erlebnisses ergänzt. Diese drei genannten Elemente mün den in R. Ottos Numinosum-Konzeption. Ottos Vorschläge wurden einerseits einem kritischen Stil des Dis- kurses der kantschen Phi losophie untergestellt, anderseits aber auch von Fries unter einem psychologischen und anthropologischen Standpunkt untersucht. Ich gehe sehr kurz auf Kants Auffassung der Religion inner- halb der Grenzen der bloßen Vernunft ein. Die Vernunft ist hier die einzige Macht, die das denkende Subjekt für das religiöse Sacrum empfänglich macht,...

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