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Das türkische und das europäische Verbraucherrecht

Eine vergleichende Analyse mit Blick auf die Beitrittsbestrebungen der Türkei zur Europäischen Union

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Sarah Mukkades Oguz

Bei einem Beitritt zur EU müsste die Türkei den Acquis communautaire zum Verbraucherrecht übernehmen. Unter Beachtung der Besonderheiten der Rezeption westeuropäischen Rechts zur Zeit der Gründung der Republik Türkei geht die Verfasserin der Frage nach, ob das Verbraucherschutzrecht angesichts der großen Differenzen zwischen den westeuropäischen laizistischen Rechtsordnungen und den islamisch beeinflussten Rechtstraditionen in der Türkei umsetzbar ist. Hierbei erfolgt eine Eingrenzung auf das Verbrauchervertragsrecht. Neben den letzten Novellen des europäischen Gesetzgebers zu den Richtlinien über Verbraucherkredite und Timesharing werden auch die laufenden Verfahren um den Entwurf einer Richtlinie über Verbraucherrechte behandelt. Im Abschnitt über das türkische Recht stehen das Verbraucherschutzgesetz aus dem Jahr 1995, seine Novelle aus dem Jahre 2003 sowie der aktuelle Gesetzentwurf im Mittelpunkt der Untersuchung. Die Arbeit stellt eine aufschlussreiche Bestandsaufnahme dar, welche die Reichweite der Divergenzen und Konvergenzen zwischen dem europäischen und dem türkischen Verbraucherschutzrecht sowie die Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Gemeinschaftsrechts in türkisches Recht aufzeigt.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis .......................................................................................17 A. Einleitung und Darstellung des Gangs der Untersuchung .....................23 B. Das europäische Verbraucherrecht ..........................................................25 I. Das europäische Verbraucherleitbild ........................................................25 II. Die historische Genese des europäischen Verbraucherrechts bis 1993....25 III. Die historische Genese des europäischen Verbraucherrechts seit 1993 ...28 IV. Die rechtlichen Vorgaben zur Verwirklichung des europäischen Verbraucherschutzrechts ...........................................................................31 1. Verordnung als Rechtsetzungsakt .......................................................31 2. Richtlinie als Rechtssetzungsakt .........................................................32 3. Entscheidung als Rechtsetzungsakt.....................................................33 4. Empfehlung sowie Stellungnahme als Rechtssetzungsakte................33 V. Der Kanon des europäischen Verbraucherrechts unter besonderer Berücksichtigung der Richtlinien im Bereich des Verbraucher- vertragsrechts.............................................................................................34 1. Die Richtlinie 85/577/EWG über Haustürgeschäfte ...........................35 a. Vertragsstand und Rechtsgrundlage................................................35 b. Regelungsgegenstand der Richtlinie ...............................................36 aa. Persönlicher Anwendungsbereich.............................................36 bb. Sachlicher Anwendungsbereich................................................37 cc. Informationspflichten................................................................38 dd. Widerrufsrecht...........................................................................38 ee. Unabdingbarkeit der Schutzvorschriften ..................................39 2. Die Richtlinie 90/314/EWG über Pauschalreisen ...............................39 a. Rechtsgrundlage ..............................................................................39 b. Regelungsgegenstand der Richtlinie ...............................................39 aa. Persönlicher Anwendungsbereich.............................................39 bb. Sachlicher Anwendungsbereich................................................40 cc. Informationspflichten................................................................40 dd. Widerrufsrecht („Rücktrittsrecht“) ...........................................42 3. Die Richtlinie 93/13/EWG über missbräuchliche Klauseln in Verbraucherverträgen..........................................................................43 a. Rechtsgrundlage ..............................................................................43 b. Regelungsgegenstand der Richtlinie ...............................................43 aa. Persönlicher Anwendungsbereich.............................................44 bb. Sachlicher Anwendungsbereich................................................45 (1) Anwendungsausschluss.......................................................45 (2) Missbrauchskontrolle ..........................................................45 10 4. Die Richtlinie 97/7/EG über den Verbraucherschutz im Fernabsatz (geändert durch die Richtlinie 2002/65/ EG über den Fernabsatz von Finanzdienstleistungen)................................................................47 a. Rechtsgrundlage ..............................................................................47 b. Regelungsgegenstand der Richtlinie ...............................................47 aa. Persönlicher Anwendungsbereich.............................................48 bb. Sachlicher Anwendungsbereich................................................48 cc. Informationspflichten................................................................49 dd. Widerrufsrecht...........................................................................50 ee. Unabdingbarkeit der Schutzvorschriften ..................................51 c. Änderung durch die Richtlinie 2005/29/EG über unlautere Geschäftspraktiken im binnenmarktsinternen Geschäftsverkehr....51 5....

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