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Die selbständige Stiftung und der Testamentsvollstrecker

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Jonas Arnhold

Während die Stiftung der Theorie nach ewig existent sein kann, gilt dies für den Stifter nicht. Er kann aber einen Testamentsvollstrecker einsetzen, um die Verwirklichung des Stifterwillens durch «seine» Stiftung postmortal zu beeinflussen. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Aufgaben der Stifter einem Testamentsvollstrecker insoweit übertragen kann. Dies betrifft naturgemäß vor allem die Stiftung von Todes wegen, kann aber auch bei der zu Lebzeiten errichteten Stiftung Bedeutung erlangen, insbesondere wenn der Stifter vor der Anerkennung stirbt. Untersucht werden sowohl die Frage, inwieweit der Testamentsvollstrecker – etwa durch die Ergänzung des Stiftungsgeschäfts – zur Entstehung der Stiftung beitragen kann, als auch die Rolle des Testamentsvollstreckers im Leben der bereits anerkannten Stiftung.

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Inhaltsverzeichnis

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A. Einführung........................................................................................................ 1 B. Zum Stiftungsgeschäft von Todes wegen......................................................... 7 C. Allgemeinere Aufgaben des Testamentsvollstreckers ................................... 13 I. Vollziehung der Vermögensausstattung ................................................... 13 II. Handeln anstelle der noch nicht vorhandenen Stiftung ............................ 15 III. Auseinandersetzung des Nachlasses ......................................................... 18 D. Herbeiführung der Stiftungsentstehung ......................................................... 25 I. Initiierung des Anerkennungsverfahrens .................................................. 25 1. Art des erforderlichen Handelns .............................................................. 25 2. Pflicht des Testamentsvollstreckers......................................................... 31 II. Unzureichende Gestaltung des Stiftungsgeschäfts ................................... 32 1. Anforderungen an das Stiftungsgeschäft ................................................. 35 a) Anerkennung der Stiftung als rechtsfähig............................................ 35 aa) Erfordernis einer „Satzung“............................................................ 35 bb) Notwendiger Inhalt der Satzung ..................................................... 38 cc) Bestimmtheit des Stiftungszwecks ................................................. 41 (1) Herleitung und Reichweite........................................................... 41 (2) Vereinbarkeit mit § 2065 Abs. 2 BGB......................................... 46 (3) Anwendung des § 2073 BGB?..................................................... 47 b) Anerkennung der Stiftung als gemeinnützig........................................ 47 2. Ergänzung des Stiftungsgeschäfts ........................................................... 50 a) Rechtsnatur der Ergänzung .................................................................. 51 b) Ermächtigung des Testamentsvollstreckers ......................................... 53 c) Ausschluss Dritter durch die behördliche Ergänzungsbefugnis (§ 83 Satz 2 BGB)? .............................................................................. 56 d) Generelle Höchstpersönlichkeit eines Stiftungsgeschäfts?.................. 58 e) Vereinbarkeit mit §§ 2064, 2274 BGB ................................................ 62 f) Vereinbarkeit mit § 2065 Abs. 2 BGB................................................. 62 aa) Wortlaut .......................................................................................... 63 bb) Stiftung von Todes wegen als Ausnahme von § 2065 Abs. 2 BGB? ....................................................................... 65 cc) Einschränkung der Höchstpersönlichkeit wegen der Verfolgung gemeinnütziger Zwecke?............................................. 65 dd) Folgerungen aus der behördlichen Ergänzungsbefugnis ................ 67 ee) Reichweite des Prinzips der materiellen Höchstpersönlichkeit...... 71 ff) Grund für die materielle Höchstpersönlichkeit............................... 74 gg) Wesentlichkeit der einzelnen Elemente des Stiftungsgeschäfts ..... 80...

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