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Die Strafbarkeit der Marktmanipulation gemäß § 38 Abs. 2 WpHG

Unter besonderer Berücksichtigung des Phänomens des Scalping

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Matthias Schömann

Die Arbeit erörtert die wesentlichen Probleme der Strafbarkeit von Marktmanipulationen, ein Thema, welches nicht zuletzt durch die Finanzmarktkrise und die Eurokrise in den Blickpunkt von Medien, Politik und Wissenschaft gerückt ist. Dabei wird die Entwicklung des Tatbestandes der Marktmanipulation nachvollzogen und die Tatbestandsmerkmale der §§ 20a und 38 Abs. 2 WpHG dargestellt sowie die Verfassungsmäßigkeit der Norm untersucht. Weiterhin werden die unterschiedlichen Formen der Einflussnahme auf den Börsen- oder Marktpreis eines Finanzinstruments erörtert. Ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Darstellung des sogenannten Scalping. Es wird insbesondere aufgezeigt, dass eine abschließende Definition des Scalping nicht möglich ist und unter welchen Voraussetzungen das Scalping unter den Tatbestand des § 38 Abs. 2 WpHG subsumiert werden kann.

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Inhaltsverzeichnis

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Kapitel 1: Einleitung, Zielsetzung und Hergang der Untersuchung................... 1 A Einleitung........................................................................................................ 1 B Zielsetzung und Hergang der Untersuchung ................................................. 2 Kapitel 2: Vom Kursbetrug zur Marktmanipulation – ein (kurzer) historischer Abriss................................................................................................................. 5 A Der Straftatbestand des Börsenbetrugs in § 88 BörsG a.F. und seine Bedeutung in der Praxis .................................................................................... 5 B Das Vierte Finanzmarktförderungsgesetz...................................................... 7 I. Allgemeine Zielsetzung des Vierten Finanzmarktförderungsgesetzes ....... 7 II. Ziel der Änderung der Vorschriften über die Marktmanipulation................ 8 III. Gesetzgeberische Umsetzung der Zielvorgaben hinsichtlich der Neuregelung der Marktmanipulation .............................................................. 8 IV. Sonstige wesentliche Neuerungen ......................................................... 10 C Das Anlegerschutzverbesserungsgesetz..................................................... 10 I. Zielsetzung des Anlegerschutzverbesserungsgesetzes ........................... 11 II. Änderungen durch das Anlegerschutzverbesserungsgesetz................... 11 1. Allgemeine Änderungen........................................................................ 11 2. Änderungen der Vorschriften über die Marktmanipulation ................... 12 3. Änderungen des Insiderrechts .............................................................. 13 D Das Finanzmarktrichtlinie-Umsetzungsgesetz............................................. 14 E Gesetz zur Änderung des Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes und anderer Gesetze.................................. 14 Kapitel 3: Rechtsquellen der Strafbarkeit der Marktmanipulation ................... 15 A Allgemeine Ausführungen ............................................................................ 15 B Die Rechtsquellen im Einzelnen .................................................................. 15 I. Das Verwaltungsverbot des § 20a WpHG ................................................ 15 1. Objektiver Tatbestand........................................................................... 15 2. Subjektiver Tatbestand ......................................................................... 16 3. Sonstige Regelungen............................................................................ 17 II. Die Ordnungswidrigkeit nach § 39 Abs. 1 Nr. 1 und 2 und Abs. 2 Nr. 11 WpHG................................................................................................ 18 1. Die Blanketttatbestände des § 39 Abs. 1 Nr. 1 und 2 und Abs. 2 Nr. 11 WpHG .................................................................................................. 18 2. Zulässigkeit der Einstufung der Marktmanipulation als bloße Ord- nungswidrigkeit? ....................................................................................... 19 3. Auswirkungen auf Manipulationshandlungen vor dem Inkrafttreten des Vierten Finanzmarktförderungsgesetzes ........................................... 19 III. Der Straftatbestand nach § 38 Abs. 2 WpHG ......................................... 20 IV. Die Marktpreismanipulationsverordnung (MaKonV)...

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