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Content-Regulierung in konvergierenden Medien

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Philip Kempermann

Die Welt der elektronischen Medien befindet sich in ständigem Wandel. Immer neue Angebote erscheinen und führen zu einer schnellen Veränderung von althergebrachten Nutzungsmodellen. Die technische Entwicklung führt zu immer weiter konvergierenden Medien. Die rechtliche Regulierung wird dadurch vor die Herausforderung gestellt, mit der tatsächlichen Entwicklung Schritt zu halten und weitere Innovationen vorherzusehen, um nicht schon bald wieder mit der Bewertung der Angebote überfordert zu sein. Diese Arbeit untersucht mit einem Schwerpunkt auf den audiovisuellen Medien die europäischen und deutschen Rahmenbedingungen für elektronische Inhaltsangebote und prüft diese auf ihre Zukunftsfähigkeit.

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Einleitung 1

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Einleitung Einleitung Die Medienlandschaft ändert sich. Noch vor einigen Jahren gab es als Anbieter nur die Presse, das Fernsehen und den Hörfunk. Gleichzeitig waren die Leser, die Zuschauer und die Hörer auf eine ausschließlich passive Rolle beschränkt, abgesehen von den geringen Möglichkeiten der Interaktivität durch Telefonab- stimmungen oder auch Leserbriefe. Mit dem Aufkommen des Internets fingen die klaren Grenzen zwischen diesen Mediengattungen aber an zu verschwim- men. Inzwischen bietet die Presse über ihre Printaktivitäten hinaus auch Websei- ten mit ergänzenden Informationen an, teilweise sogar bis hin zu audiovisuellen Elementen wie Nachrichten, kurzen Reportagen oder Dokumentationen. Dane- ben stehen die etablierten Fernsehsender, die auf ihren Portalen im WWW nun auch Textinhalte vorhalten, die sich nicht nur auf das Programmangebot bezie- hen, sondern ebenfalls ein breites Spektrum an Informationen bereitstellen. Zu- sätzlich versuchen auch die Anbieter von Übertragungsinfrastruktur ihre Ange- bote zu erweitern, so dass sie mittlerweile mit eigenen Diensten in Konkurrenz zu klassischen Inhalteanbietern treten und nicht mehr nur für diese die Trans- portleistung übernehmen. Letztendlich drängt noch der ehemals rein passive Konsument in eine aktivere Rolle beim Mediengebrauch, so dass eine klare Trennung zwischen ihm und dem aktiven Anbieter nicht mehr jederzeit gegeben ist. Es bleibt aber nicht nur bei den bekannten Marktteilnehmern, die sich und ihre Angebote weiter entwickeln. Von neuen technologischen Möglichkeiten machen auch neue, innovative Anbieter Gebrauch, die die Vielfalt der Dienste noch durch weitere Neuerungen im Inhaltebereich erweitern. Selbst Computerspiele werden wegen ihrer optischen...

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