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Content-Regulierung in konvergierenden Medien

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Philip Kempermann

Die Welt der elektronischen Medien befindet sich in ständigem Wandel. Immer neue Angebote erscheinen und führen zu einer schnellen Veränderung von althergebrachten Nutzungsmodellen. Die technische Entwicklung führt zu immer weiter konvergierenden Medien. Die rechtliche Regulierung wird dadurch vor die Herausforderung gestellt, mit der tatsächlichen Entwicklung Schritt zu halten und weitere Innovationen vorherzusehen, um nicht schon bald wieder mit der Bewertung der Angebote überfordert zu sein. Diese Arbeit untersucht mit einem Schwerpunkt auf den audiovisuellen Medien die europäischen und deutschen Rahmenbedingungen für elektronische Inhaltsangebote und prüft diese auf ihre Zukunftsfähigkeit.

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Ergebnis Ergebnis Nachdem die Konvergenz lange Jahre eher ein theoretisches denn ein tatsächli- ches Thema war, erlebt die Welt der elektronischen Medien aufgrund der fort- schreitenden Digitalisierung, der erweiterten Bandbreite der Internetanschlüsse und der größeren Vertrautheit der Nutzer mit den Möglichkeiten der neuen An- gebote nun endlich auch tatsächlich die Veränderungen, die ihr bereits Anfang des Jahrtausends prognostiziert wurden. Die rechtlichen Herausforderungen, die sich daraus ergeben, werden durch die Medienordnungen zwar unterschiedlich angegangen, aber insgesamt können sie der Medienwelt, zumindest nach gewis- sen Modifikationen, einen Rahmen geben, der ihr Entwicklungsmöglichkeiten gibt, ohne Gefährdungslagen zu vernachlässigen. Die Europäische Gemeinschaft tat in diesem Zusammenhang gut daran, ihr Medienordnungsrecht zu reformieren. Das bis Ende 2007 geltende Regime war nicht mehr geeignet, die Entwicklungen mit zu berücksichtigen. Die neue AMDR scheint dies vordergründig zu sein. Wie eine tiefere Analyse gezeigt hat, springt aber auch sie zu kurz. Besser aufgestellt ist dagegen die deutsche Rechts- ordnung für konvergierende Medien. Sie bringt viele Anlagen mit, die sie fit für die Zukunft machen, an ihr muss eher Detailarbeit geleistet werden, als eine tief- greifende Umstellung. Es ist möglich, konvergierenden Medien einen Rechtsrahmen für ihre Inhalte an die Hand zu geben, mit denen gleiche Inhalte auch den gleichen rechtlichen Anforderungen unterliegen. Dazu müssen aber sowohl die gemeinschaftsrechtli- che Medienordnung als auch die deutsche, teils auf unterschiedlichen Gebieten, teils in den gleichen Punkten, noch weiterentwickelt werden. Wenn die hier auf- gezeigten...

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