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Regimelegitimität und regionale Kooperation im Golf-Kooperationsrat (Gulf Cooperation Council)

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Leonie Holthaus

Der Golf-Kooperationsrat stellt die wohl erfolgreichste (sub-)regionale Organisation arabischer Staaten dar. Entgegen neorealistischen Erklärungsversuchen wird seine Entstehung in dieser Studie unter Hinzuziehung sozialkonstruktivistischer Erkenntnisse auf die Bedrohungsperzeption der verbleibenden monarchischen Regime aufgrund der iranischen Revolution zurückgeführt. Darüber hinaus werden die institutionellen Strukturen des Golf-Kooperationsrates sowie die initiierte Wirtschafts- und Sicherheitskooperation unter Berücksichtigung eines Zuwachses an Legitimierungsressourcen für die partizipierenden Regime analysiert. Bei der Betrachtung dieser (sub-)regionalen Dynamiken wie auch bei der Evaluation der interregionalen Beziehungen zwischen dem Golf-Kooperationsrat und der Europäischen Union wird dem Phänomen der Regimelegitimität über die interne Dimension in nationalen Kontext eine externe Dimension auf internationaler Ebene eingeräumt.

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Vorwort.................................................................................................................. 5 Abkürzungsverzeichnis ......................................................................................... 9 1. Einleitung .................................................................................................... 11 2. Die sozialkonstruktivistischen Ansätze der Internationalen Beziehungen 15 3. Regimelegitimität ....................................................................................... 23 3.1. Die externe Dimension der Regimelegitimität ................................................. 23 3.2. Externer Einfluss auf interne Legitimationsquellen? ........................................ 29 4. Regimelegitimität und die Gründung des Golf-Kooperationsrates ............ 32 5. Die Idee der arabischen Einheit und der (sub-)regionale Exklusivitätsanspruch: ein externes Legitimationsproblem? ...................... 43 5.1. Externe Legitimität im regionalen Kontext ..................................................... 43 5.2. (Sub-)Regionale Kooperation als Schritt in Richtung arabische Einheit? .......... 45 5.3. Die Kooperation zwischen dem Golf-Kooperationsrat und dem Jemen: Revision des Exklusivitätsanspruchs? ............................................................. 52 6. Regimelegitimität und (sub-)regionale Kooperation im Golf-Kooperationsrat................................................................................... 54 6.1. Der institutionelle Rahmen des Golf-Kooperationsrates (und seine Implikationen) .................................................................................... 54 6.2. Der Bereich der Wirtschaftskooperation .............................................................. 60 6.3. Der Bereich der intern-orientierten Sicherheitskooperation ................................ 70 6.4. Der Bereich der extern-orientierten Sicherheitskooperation ............................... 74 7. Die interregionalen Beziehungen zwischen dem Golf-Kooperationsrat und der Europäischen Union: Regimelegitimität durch regionale Kooperation? ..................................................................... 80 8. Schlusswort ................................................................................................. 91 8 Literaturverzeichnis ............................................................................................. 95 Monographien/Sammelbandbeiträge ............................................................................ 95 Zeitschriften, Konferenzbeiträge und Working Papers .............................................. 103 Dokumente .................................................................................................................. 108 Zeitungen, Internetnachrichtenquellen und weitere Internetquellen .......................... 110

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