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Der Ausschluss von Käuferrechten gemäß § 377 HGB

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Arnold Mock

Die handelsrechtliche Untersuchungs- und Rügeobliegenheit gehört seit langem zu den Grundregeln des Handelsverkehrs. Trotz der langen Geschichte sind die Rechtsfolgen einer versäumten Rüge für den Käufer in wichtigen Bereichen noch ungeklärt. Die Problematik der Rechtsfolgen des § 377 HGB anzugehen und neue Lösungen zu entwickeln ist das Ziel dieser Arbeit. Dazu wird – nach einer Präzisierung der Tatbestandsvoraussetzungen der Norm – die tatsächliche Genehmigung einer Ware genauer untersucht, um Rückschlüsse auf die Genehmigungsfiktion gemäß § 377 HGB zu erhalten. Besonders problematisch erweisen sich Rechte aus Nebenpflichtverletzungen und Delikt. Abgeschlossen wird die Arbeit mit einem Vergleich mit dem «Draft Common Frame of Reference».

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Inhaltsverzeichnis

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Einleitung ........................................................................................................... 13 A) Geschichte und Zweck des § 377 HGB ...................................................... 14 I. Geschichte des § 377 HGB ............................................................................ 14 1. Preußischer HGB-E I (1856) und HGB-E II (1857).................................... 14 2. Allgemeines Deutsches Handelsgesetzbuch (1861) .................................... 15 3. HGB (1897) ................................................................................................. 16 4. HGB nach dem Schuldrechtsmodernisierungsgesetz (2001) ...................... 17 II. Zwecke des § 377 HGB ................................................................................ 19 1. Schnellere Abwicklung des Handelskaufs................................................... 19 2. Schutz des Kommissions- und Zwischenhandels........................................ 21 3. Schutz des Beweisinteresses des Verkäufers............................................... 22 4. Verhinderung von Schikane und Spekulation ............................................. 24 5. Schadensminderung und -vermeidung ........................................................ 25 6. Regelung der Mitverantwortung.................................................................. 26 III. Ergebnis ....................................................................................................... 26 B) Voraussetzungen des § 377 HGB ................................................................ 27 I. Beiderseitiger Handelskauf........................................................................... 27 1. Handelskauf ................................................................................................. 27 2. Beiderseitige Kaufmannseigenschaft........................................................... 29 II. Was ist zu rügen? ......................................................................................... 30 1. Sachmängel zum Zeitpunkt der Ablieferung............................................... 30 a) Sachmangel .............................................................................................. 30 b) Zum Zeitpunkt der Ablieferung ............................................................... 32 2. Rechtsmängel............................................................................................... 36 a) Erste Meinung: Rechtsmängel werden erfasst ......................................... 36 b) Zweite Meinung: Rechtsmängel werden nicht erfasst ............................. 37 c) Stellungnahme .......................................................................................... 38 3. Nebenpflichtverletzungen............................................................................ 42 III. Ergebnis ....................................................................................................... 45 C) Folge der versäumten Rüge: Ausschluss von Rechten des Käufers durch Genehmigungsfiktion............................................................................. 46 I. Allgemeiner Teil: Die tatsächliche Genehmigung einer Ware und die gemäß § 377 HGB fingierte Genehmigung einer Ware................................. 46 1. Tatsächliche Genehmigung einer Ware....................................................... 46 a) Rechtsnatur............................................................................................... 46 b) Anwendungsbereich................................................................................. 48 10 aa) Kauf..................................................................................................... 48 bb) Pflichtverletzung................................................................................. 49 c) Rechtliche Wirkung der tatsächlichen Genehmigung einer Ware........... 50 aa) Eigener Ansatz: „Geschuldete Ist-Beschaffenheit“ ............................ 50 bb) Möglichkeit des Verzichts auf die Einrede der Genehmigung?......... 52 cc) Pflichtverletzung als Voraussetzung für...

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