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Alternative Freiverkehrssegmente im Kapitalmarktrecht

Zugleich ein Beitrag zur rechtsökonomischen Analyse emittentenbezogener Regulierung durch einen Marktveranstalter und zum System der Segmentierung

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Philipp Storm

Alternative Freiverkehrssegmente (wie z. B. der Entry Standard der Deutschen Börse AG) stellen einen eigenständigen Segmenttypus im nationalen Kapitalmarktrecht dar, der in der nationalen Historie und auch in anderen Nationen mit entwickelten Kapitalmärkten seine Entsprechung findet. Die Arbeit geht zunächst den Charakteristika dieses Segmenttypus sowie der Frage nach, was aus ökonomischer Perspektive für den grundsätzlichen Ansatz alternativer Freiverkehrssegmente spricht, eine staatsferne, reduzierte Regulierung der notierten Emittenten in einem Teilbereich des Börsenmarktes anzubieten. Als Vorfrage zur Einordnung dieser Marktsegmente wird im Folgenden das Prinzip der Marktsegmentierung als eines der Wesensmerkmale des nationalen Kapitalmarktrechts offengelegt. Es stellt sich als ein System der Marktsegmente dar, dem bestimmte Begriffe, Prinzipien und Grundsätze innewohnen. Auf der Grundlage dieses systematischen Verständnisses wird der Frage nachgegangen, ob alternative Freiverkehrssegmente Börsen im materiellen und auch formellen Sinne sowie organisierte Märkte im Sinne der verschiedenen kapitalmarktrechtlichen Vorschriften darstellen und inwiefern diese Normen – insbesondere zur Informationshaftung für fehlerhafte Ad-hoc-Publizität – auf diesen Segmenttypus Anwendung finden sollten.

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§ 2 Börse München 339

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§ 2 Börse München A. Regelwerk M:access (Stand 28.04.2008) Inhaltsverzeichnis Abschnitt 1: Grundsätze § 1 Präambel § 2 Organisation, Geltungsbereich Abschnitt 2: Emissionsexperte § 3 Emissionsexperte § 4 Bestellung zum Emissionsexperten Abschnitt 3: Voraussetzungen für die Notiz in M:access im Freiverkehr § 5 Antrag § 6 Anforderungen an den Emittenten § 7 Anforderungen an den Emissionsexperten § 8 Beendigung der Notiz in M:access § 9 Veröffentlichungen Abschnitt 4: Erleichterungen bei Zulassung und Widerruf in den regulierten Märkten § 10 Wegfall der Zulassungsgebühr bei Zulassung zu den regulierten Märkten § 11 Anlegerschutz bei Widerruf der Zulassung zu den regulierten Abschnitt 5: Voraussetzungen für die Notiz in M:access in den regulierten Märkten § 12 Antrag § 13 Anwendbare Vorschriften Abschnitt 6: Schlussvorschriften § 14 Kosten § 15 Inkrafttreten und Änderungsbefugnis der Börse München 340 Anhang Abschnitt 1: Grundsätze § 1 Präambel. Emittenten des Marktsegmentes M:access der Börse München zeichnen sich durch ein erhöhtes Maß an Transparenz und Publizität aus. Mit Erfüllung der Anforderungen und Folgepflichten des Regelwerkes M:access übernehmen diese Emittenten insbesondere in Bezug auf die Unternehmens- kommunikation über die Anforderungen der jeweiligen gesetzlichen Segmente hinaus zusätzliche Pflichten, die eine umfassende und gleichberechtigte Informa- tion der Anleger gewährleisten sollen. Durch Erfüllung dieser Pflichten haben sowohl Emittenten des Freiverkehrs wie auch Emittenten im amtlichen oder Geregelten Markt (regulierte Märkte) Zugang zu einer Notiz in M:access. § 2 Organisation, Geltungsbereich. Die Geschäftsführung der Börse München organisiert und...

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