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Der freie Dienstvertrag in der Rechtsprechung seit 1900

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Melanie Stähler

Die Untersuchung der höchstrichterlichen Rechtsprechung des Reichsgerichts und des Bundesgerichtshofs seit 1900 bis zur heutigen Zeit ist Gegenstand dieser Arbeit. Anhand derjenigen Regelungsprobleme des freien Dienstvertrages, die häufiger Gegenstand der Entscheidungen waren, wird die Entwicklung der Rechtsprechung aufgezeigt. Die Autorin untersucht, in welchen Bereichen die Rechtsprechung von Kontinuität und in welchen Bereichen sie von Diskontinuität geprägt ist und welche Faktoren zu einer Änderung der Rechtsprechung führten. Hierbei wird auch auf die Rolle von standesrechtlichen Anschauungen in den Entscheidungsgründen eingegangen. Eine zentrale Frage ist, ob die Rechtsprechung vermehrt zugunsten und zulasten einer bestimmten Vertragspartei entscheidet. Steht wie im Arbeitsvertragsrecht der Schutz des Dienstverpflichteten im Mittelpunkt oder werden insbesondere die Rechte des Dienstberechtigten gestärkt? Des Weiteren zeigt die Untersuchung, ob den einzelnen Vertragstypen eine vergleichbare rechtliche Beurteilung zuteil wird. Schließlich stellt sich die Frage, inwieweit die gesetzlichen Regelungen des freien Dienstvertrages ergänzt wurden und ob eine Entwicklung hin zur Einzelfallrechtsprechung zu beobachten ist.

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Vorwort

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Diese Arbeit wurde von der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main, als Dissertation angenommen. Die Disputation fand am 15. Juli 2009 statt. Ohne vielfältige Hilfe und Unterstützung wäre diese Arbeit nicht zustande gekommen. Mein herzlicher Dank gilt meinem Betreuer der Arbeit und Erstgut- achter Herrn Prof. Dr. Joachim Rückert, der die Anregung zu diesem Thema gab und die Fertigstellung der Arbeit durch wertvolle Ratschläge bereichert hat. Außerdem danke ich Herrn Prof. Dr. Bernd Waas für die zügige Erstellung des Zweitgutachtens. Nicht zuletzt gilt mein besonderer Dank meinen Eltern und meinem Mann für ihre fortwährende Unterstützung in jeglicher Hinsicht. Rodgau, im Januar 2010 Melanie Stähler

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