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Die Europäische Union und Russland: Bilaterale Handelsbeziehungen im Lichte des WTO-Rechts

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Alexey Mukhanov

Russland ist die einzige handelspolitische Großmacht, die noch nicht Mitglied der WTO ist. Aus diesem Grund vereinbarten die EU und Russland ein Partnerschaftsabkommen, das an das WTO-Recht angelehnt ist. Dadurch wurde die Anwendung der WTO-rechtlichen Freihandelsverpflichtungen auf die bilateralen Handelsbeziehungen ermöglicht. Problematisch ist dabei, dass das WTO-Recht auf WTO-fremde Handelsbeziehungen nicht ohne weiteres zur Anwendung kommen kann. Aus diesem Grund wird nach einem völkerrechtlichen Mechanismus gesucht, der einer solchen Anwendung den Weg ebnet. Der Autor sieht diesen Mechanismus in der Rechtsfigur der Entleihung.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungs- und Fundstellenverzeichnis ...................................................XIX Einleitung ............................................................................................................. 1 I. Die Europäische Union und Russland: Partner in einer neuen handels- politischen Dimension ....................................................................................... 2 II. Die europäisch-russischen Handelsbeziehungen und das WTO-Recht: Probleme des Zusammenwirkens ...................................................................... 4 III. Gegenstand und Gang der Untersuchung .................................................... 6 Teil 1: Prinzipien des WTO-Rechts als Ausdruck des Inhalts der WTO-Rechts- ordnung ................................................................................................................ 7 Kapitel 1: WTO-Rechtsordnung als prinziporientiertes Rechtssystem............. 9 I. Rechtsordnung der handelspolitischen Kooperation .................................. 9 II. Rechtsprinzipien in der richterlichen Entscheidungsfindung der WTO.. 11 Kapitel 2: Prinzipien des Völkerrechts im WTO-Recht .................................. 13 I. WTO-rechtliche Verankerung allgemeiner Grundsätze des Völkerrechts 14 1. Prinzip der Souveränität........................................................................ 15 2. Prinzip von der Gleichheit der Staaten ................................................. 16 3. Grundsatz der Kooperation ................................................................... 16 4. Prinzip der friedlichen Streitbeilegung ................................................. 17 5. Grundsatz von Treu und Glauben ......................................................... 17 a) Prinzip von Treu und Glauben .......................................................... 18 b) Prinzip des pacta sunt servanda ........................................................ 19 c) Verbot von abus de droit.................................................................... 19 d) Prinzip des Schutzes legitimer Erwartungen .................................... 20 II. Prinzipien aus dem Recht der internationalen Organisationen................ 21 Kapitel 3: Standards des WTO-Rechts ............................................................ 22 I. Standard der Meistbegünstigung............................................................... 23 1. Begriff der Meistbegünstigung ............................................................. 23 2. Meistbegünstigung im GATT ............................................................... 25 a) Anwendungsbereich der allgemeinen Meistbegünstigung des Art. I:1 GATT ........................................................................................ 25 b) Gleichartigkeit von Waren ................................................................ 26 c) Bedingungslose und unverzügliche Gewährung von Vorteilen ........ 28 d) Verbot der de facto-Diskriminierung ................................................ 28 X e) Spezielle Ausprägungen der Meistbegünstigungsverpflichtung ....... 29 f) Ausnahmen von der Meistbegünstigung............................................ 31 aa) Meistbegünstigungsbezogene Ausnahmen .................................. 31 (1) Vorzugsbehandlung von Entwicklungsländern......................... 31 (2)...

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