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Die Kontrolldichte der gerichtlichen Überprüfung von Marktregulierungsentscheidungen der Bundesnetzagentur nach dem Telekommunikationsgesetz

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Klaas Bosch

Marktregulierungsentscheidungen der Bundesnetzagentur haben regelmäßig weitreichende Folgen, insbesondere für Marktanteile, Gewinne und Investitionen der betroffenen Unternehmen. Sie sind daher häufig Gegenstand von Gerichtsverfahren. Dies wirft die umstrittene Frage auf, mit welcher Intensität die Gerichte die Entscheidungen der Regulierungsbehörde überprüfen dürfen. Die Arbeit untersucht, inwiefern die wesentlichen Befugnisnormen der Marktregulierung nach dem Telekommunikationsgesetz Entscheidungsspielräume der Bundesnetzagentur eröffnen, die die Gerichte nur beschränkt kontrollieren können. Soweit Entscheidungsspielräume bestehen, wird erörtert, welche Auswirkung dies auf die gerichtliche Kontrolle hat.

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Inhaltsverzeichnis

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Abkürzungsverzeichnis.............................................................................. XXXV Erster Teil. Einleitung ......................................................................................1 Zweiter Teil. Kontrolldichte der gerichtlichen Überprüfung von Verwaltungsentscheidungen .......................................................5 A. Ermessen der Verwaltung.........................................................................5 I. Probleme im Hinblick auf die Kontrolle von Ermessensentscheidungen im Marktregulierungsrecht des TKG...........6 1) Problemaufriss – gerichtliche Kontrolle komplexer Marktregulierungsentscheidungen........................................................6 2) Meinungsstand in der regulierungsrechtlichen Diskussion am Beispiel des § 21 TKG ....................................................................8 II. Ermessen und Planungsermessen nach herkömmlicher Dogmatik ......11 1) Das schlichte Verwaltungsermessen...................................................11 a) Begriff des schlichten Ermessens....................................................11 b) Wann kommt der Verwaltung Ermessen zu? ..................................12 c) Auswirkung auf die gerichtliche Kontrolle .....................................12 (ca) Ermessensausfall.......................................................................13 (cb) Ermessensfehlgebrauch ............................................................13 (cc) Ermessensüberschreitung .........................................................13 2) Planungsermessen („Planerische Gestaltungsfreiheit“)......................14 a) Begriff des Planungsermessens .......................................................14 b) Wann kommt der Verwaltung Planungsermessen zu? ....................16 c) Was kontrolliert das Gericht im Fall des Planungsermessens?.......16 (ca) Einhaltung spezieller rechtlicher Vorgaben .............................17 (cb) Kontrolle der Abwägung ..........................................................17 (1) Abwägungsausfall .................................................................18 (2) Abwägungsdefizit..................................................................18 (3) Abwägungsfehlgewichtung...................................................18 XIV (4) Abwägungsdisproportionalität ..............................................19 3) Die Diskussion um die gerichtliche Kontrolle komplexer Ermessensentscheidungen im allgemeinen Verwaltungsrecht ...........19 III. Stellungnahme – ein geeignetes Kontrollkonzept für die gerichtliche Überprüfung von Ermessensentscheidungen im Marktregulierungsrecht.........................................................................22 1) Übereinstimmende Charakteristika der Verwaltungsentscheidungen bei Planungs- und komplexen Ermessensentscheidungen im Marktregulierungsrecht ......................24 a) Pluralität der zu beachtenden öffentlichen und privaten Interessenspositionen.......................................................................24 b) Große Anzahl denkbarer Handlungsvarianten ................................25 c) Offenheit der gesetzlichen Vorgaben ..............................................25 2) Geltung der gleichen Regeln rationalen und gerechten Entscheidens für Planungs- und komplexe Ermessensentscheidungen im Marktregulierungsrecht ......................26 a) Zusammenstellung des Abwägungsmaterials .................................28 (aa) Bestimmung der abwägungserheblichen Belange....................28 (ab) Sachverhaltsermittlung in Bezug auf die...

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