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Das moralische Risiko der GKV im Spannungsfeld zwischen Solidarität und Eigenverantwortung

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Sven Wolf

Die gesetzliche Krankenversicherung ist aufgrund ihrer Konzeption als Vollkaskoversicherung auf die wechselseitigen Verpflichtungen zwischen dem einzelnen Versicherten und der Solidargemeinschaft angewiesen. Für die unbedingte Einstandspflicht der Versichertengemeinschaft muss der Einzelne seiner Eigenverantwortung gerecht werden, um Leistungsfälle möglichst zu vermeiden. Die Arbeit untersucht in zwei Stufen zunächst die normativen Vorkommen der Solidarität und Eigenverantwortung auf ihre Tauglichkeit in der Verhaltenssteuerung. Zweitens wird beispielhaft für vier moralische Risiken erarbeitet, ob und unter welchen Voraussetzungen von dem Regress nach § 52 SGB V Gebrauch gemacht werden kann. Im Ergebnis wird dies nur für die Krankheitszuziehung durch Ausübung von Risikosportarten bejaht.

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Inhaltsübersicht

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Inhaltsverzeichnis............................................................................................ IX Literaturverzeichnis.....................................................................................XVII 1. Kapitel Gegenstand der Untersuchung ....................................................... 1 A. Einleitung und Zielsetzung der Arbeit...................................................... 1 B. Gang der Untersuchung ............................................................................ 5 2. Kapitel Historische Grundprinzipien der gesetzlichen Krankenversicherung ..................................................................... 9 A. Die Anfänge des Rechtes der sozialen Sicherung bei Krankheit im 19. Jahrhundert..................................................................................... 9 B. Die Zeit der Reformen ab den 1980er Jahren ......................................... 15 3. Kapitel Die Verzahnung des Solidarprinzips mit der Eigen- verantwortlichkeit......................................................................... 21 A. Das Prinzip der Solidarität ...................................................................... 21 B. Das Prinzip der Eigenverantwortung ...................................................... 61 C. Ergebnis zur Verzahnung des Solidarprinzips mit der Eigenverantwortlichkeit und weiterer Untersuchungsgang.................. 163 4. Kapitel Spannungsbereich zwischen Solidarität und Eigenverantwortung ................................................................... 165 A. Versicherungstechnische Umschreibung gesundheitsschädlichen Verhaltens als „moral hazard“ ....................... 166 B. Vier Ausprägungen des Spannungsfeldes zwischen Eigenverantwortung und Solidarprinzip ............................................... 175 5. Kapitel Zusammenfassung der Ergebnisse ............................................. 275 A. Solidarität als Nährboden moralischen Fehlverhaltens ........................ 275 B. Eigenverantwortlichkeit als Begrenzung der Solidarität ...................... 276 C. Herausforderung der Solidargemeinschaft durch konkrete moralische Risiken................................................................................ 278

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