Show Less

Von Hexen, Zauberern und magischen Gestalten

Hexenverfolgung in der Jugendliteratur der Gegenwart – ein Thema mit aktuellen Bezügen

Series:

Heinke Kilian

Hexenromane gab es schon früher. Doch seit den 1970er Jahren treten sie vermehrt auch in der Kinder- und Jugendliteratur auf. Der Grund: Nicht mehr der jugendliche Held, die jugendliche Heldin stehen im Vordergrund des Geschehens, sondern Personen aus dem Volk, die wirklich gelebt haben und auf Grund der Glaubensvorstellungen der Menschen im 15. bis 18. Jahrhundert an den Pranger gestellt wurden. Wie kam es zu ihrer Verfolgung und was können wir heute noch daraus lernen? Welchen Anteil haben die «neue» Frauenbewegung und Harry Potter an der Wiederbelebung der Hexen im kulturellen Gedächtnis und welche Klischees sind dabei entstanden? Inwieweit bieten neuere historische Forschungen einen Ausweg aus dem Dilemma? Und schließlich: Worauf beruht der Wandel der Figur der Hexe, die sich in der neueren Kinder- und Jugendliteratur ganz anders als früher darstellt?

Prices

Show Summary Details
Restricted access

Vorwort IX

Extract

IX Vorwort Die vorliegende Arbeit wurde im September 2008 als Inauguraldissertation vom Fachbereich Neuere Philologien an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main angenommen. Meine erste Begegnung mit dem Thema verdanke ich Dr. Evelyn Sauer- baum, Dozentin am Institut für Jugendbuchforschung, an deren Seminar „Das Hexenmotiv in der Mädchenliteratur“ ich im Wintersemester 2000/2001 teil- nahm. Professor Dr. Hans-Heino Ewers, Leiter des Instituts für Jugendbuchfor- schung nahm mich dann ab 2005 als Doktorandin an und half mir durch vielerlei Hinweise, mich auch wissenschaftlich mit dem Thema auseinander zu setzen – was sich besonders in der Endphase als wichtig herausstellte. Weitere Unterstützung erhielt ich durch Professor Dr. Walter Raitz, dem ich im Rahmen eines Kolloquiums meine ersten Analysen zur Begutachtung vorlegen durfte. Von großem Nutzen waren mir außerdem die Forschungen der Literaturwissenschaftlerin Dr. Gabriele von Glasenapp, ebenfalls am Institut für Jugendbuchforschung tätig. Da ich viele Jahre neben meinem Beruf als Lehrerin als Kritikerin für Kinder- und Jugendliteratur gearbeitet habe und dabei insbesondere die Nähe zu den potentiellen Lesern dieser Literatur zu schätzen wusste, war es für mich eine große Freude, einmal über einen längeren Zeitraum hinweg mit demselben Ge- genstand beschäftigt zu sein. Außerdem danke ich ganz besonders Dr. Hyuk-Sook Kim für ihr Interesse an dem Thema und die uneingeschränkte Möglichkeit, schwierige Fragen mit ihr diskutieren zu können und ebenso Kim Krier, die großen Anteil daran hat, dass am Computer...

You are not authenticated to view the full text of this chapter or article.

This site requires a subscription or purchase to access the full text of books or journals.

Do you have any questions? Contact us.

Or login to access all content.