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Bildungsspezifische Implikationen des allgemeinen Diskriminierungsverbots und der Freizügigkeit

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Cathrin Mächtle

Zentrales Thema dieser Arbeit ist der dogmatische Entwicklungsstand der gemeinschaftsrechtlichen Rechtsgrundlagen mit Bildungsrelevanz. Die grundlegende, zukunftsgerichtete Analyse verschafft dem Leser einen umfassenden Überblick. Bildungsspezifische Implikationen ergeben sich vor allem aus der jüngeren EuGH-Rechtsprechung zum allgemeinen Diskriminierungsverbot (Art. 12 Abs. 1 EG) und zur Freizügigkeit (Art. 18 Abs. 1 EG). Der Schwerpunkt liegt auf Fragen des Hochschulzugangs und der studienflankierenden Leistungen, insbesondere Studienbeihilfen. Die aktuellen Schwierigkeiten des Zusammenspiels von Gemeinschaftsrecht und nationalem Recht im Bildungsbereich werden am Beispiel der EuGH-Rechtsprechung zum Hochschulzugang in Österreich konkretisiert und gemeinschaftsrechtlich bewertet. Der Reformvertrag von Lissabon ist bereits berücksichtigt.

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Inhaltsverzeichnis

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A. EINLEITUNG ................................................................................................................. 23 B. DAS URTEIL DES EUGH VOM 07.07.2005 IN DER RS. C-147/03 KOMMISSION/ÖSTERREICH – DARSTELLUNG UND ANALYSE ........................... 25 I. DIE STREITIGE REGELUNG ......................................................................................... 25 II. DIE MATERIELLE WÜRDIGUNG DURCH DEN EUGH .................................................... 27 1. Anwendbarkeit des Gemeinschaftsrechts iSv Art. 12 I EG...................................... 27 2. Indirekte Ungleichbehandlung ................................................................................. 29 3. Rechtfertigung .......................................................................................................... 30 a) Rechtfertigungsgrund der Wahrung der Einheitlichkeit des österreichischen Systems der Hochschul- und Universitätsausbildung .......................................... 30 b) Rechtfertigungsgrund der Verhütung von Missbräuchen des Gemeinschaftsrechts ............................................................................................. 31 c) Rechtfertigungsgrund der Berufung auf völkerrechtliche Übereinkünfte ............ 32 d) Ergebnis der Würdigung des EuGH ..................................................................... 32 C. DIE ZENTRALEN KRITIKPUNKTE ......................................................................... 33 I. DAS REIFEZEUGNIS ALS GEWÄHLTER VERGLEICHSGESICHTSPUNKT ......................... 33 II. ZUM RECHTFERTIGUNGSGRUND DER WAHRUNG DER EINHEITLICHKEIT DES ÖS- TERREICHISCHEN SYSTEMS DER HOCHSCHUL- UND UNIVERSITÄTSAUSBILDUNG ...... 34 1. Offenheit des Hochschulzugangs ............................................................................. 35 a) Das Grundmodell .................................................................................................. 35 b) Kritikpunkt der Missachtung der Kompetenzverteilung zwischen der Gemeinschaft und den Mitgliedstaaten durch den EuGH .................................... 37 c) Kritikpunkt der verfehlten Zweck-Mittel-Analyse ............................................... 38 2. Anerkannter Rechtfertigungsgrund der Gefährdung des finanziellen Gleichgewichts von Systemen .................................................................................. 39 3. Ressourcenknappheit ................................................................................................ 40 III. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK ........................................................................ 41 D. UMSETZUNG DES URTEILS IM NATIONALEN RECHT ................................... 43 I. DIE URSPRÜNGLICHE RECHTSLAGE ........................................................................... 43 II. SEITENS ÖSTERREICHS VORGENOMMENE ANPASSUNGEN AN DIE RECHTSLAGE NACH DEM URTEIL DES EUGH ................................................................................... 43 1. Die Fortgeltung des § 65 UG (ehem. § 36 UniStG) ................................................. 43 2. Die Neuerungen in § 124 UG vom 8. Juli 2005 ....................................................... 47 a) § 124a UG ............................................................................................................. 47 b) § 124b UG ............................................................................................................ 47 aa) Ermöglichung von Aufnahme- und Auswahlverfahren durch § 124b I 1 UG ..................................................................................... 47 bb) Privilegierung bereits zugelassener...

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