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Die Terrorismusbekämpfung im Rahmen der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP)

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Martin Ramsperger

Die Terrorismusbekämpfung hat seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 weltweit einen vollkommen neuen Stellenwert bekommen – nicht nur politisch, sondern auch rechtlich. Auf der Ebene der Europäischen Union hat dies zu der Frage geführt, wie durch die Gemeinschaft der europäischen Staaten der Terrorismus wirksamer zu bekämpfen sei. Aufgrund der internationalen Dimension der Terrorismusbekämpfung versuchen die EU-Mitgliedstaaten dem Terrorismus gegenwärtig unter anderem im Rahmen der Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP) entgegen zu treten. Die Arbeit untersucht, welche Instrumentarien der EU im Rahmen der ESVP zur Verfügung stehen und welche Probleme bei ihrer Anwendung auftreten. Darüber hinaus wird der Blick ausgeweitet auf die Frage, wie das zukünftige Gesicht der ESVP aussehen wird, insbesondere inwieweit der Lissabon-Vertrag das Potenzial für wirksame Reformen in sich trägt.

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INHALTSÜBERSICHT

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Abkürzungsverzeichnis..................................................................................... 25 Einführung ......................................................................................................... 37 A. Problemaufriss................................................................................................ 37 B. Ziel, Aufbau und Methodik der Untersuchung .............................................. 38 Erstes Kapitel: Rechtliche Grundlagen ..................................................................................... 41 A. Vertragliche Grundlagen der Sicherheits- und Verteidigungspolitik ................................................................................. 41 B. Terrorismusbekämpfung als Bestandteil der ESVP............................. 42 I. Aufgaben und Ziele der ESVP – die Petersberg-Aufgaben (Art. 17 Abs. 2 EUV)...................................................................... 42 II. Breiteres ESVP-Aufgabenspektrum möglich? .......................... 53 1. Beispiel zivile Fähigkeiten ............................................... 53 2. Rechtliche Zulässigkeit eines breiteren Aufgabenspektrums .............................................................. 54 3. Ergebnis ............................................................................ 60 III. Mögliche Rechtsinstrumente für Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung im Rahmen der ESVP ............................ 60 Zweites Kapitel: Der Wandel der Praxis im Anschluss an die Terroranschläge vom 11. September 2001 ................................................................................... 75 A. Terrorismusbekämpfung im Rahmen der ESVP in der Anfangsphase der ESVP (Juni 1999 bis zum 11. September 2001) ........ 75 B. Maßnahmen infolge der Terroranschläge vom 11. September 2001................................................................................... 77 C. Erklärung des Europäischen Rates über den Beitrag der GASP, einschließlich der ESVP, zur Bekämpfung des Terrorismus (Erklärung von Sevilla).................................................. 87 D. Die Operation Iraqui Freedom (Irak-Krieg) – eine militärische Operation zur Terrorismusbekämpfung im Rahmen der ESVP? ............. 94 E. Die Europäische Sicherheitsstrategie................................................... 95 F. Die Erklärung zum Kampf gegen den Terrorismus vom 25. März 2004 ......................................................................................... 122 10 G. Der Konzeptrahmen für die ESVP-Dimension der Terrorismusbekämpfung ......................................................................... 135 H. EU-Solidaritätsprogramm zu den Folgen terroristischer Bedrohungen und Anschläge.................................................................. 142 I. Erklärung zur Stärkung der internationalen Sicherheit....................... 147 J. Sonstige Maßnahmen seit dem 11. September 2001 mit Relevanz...

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